Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese immer noch in veralteten, überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.. 
Mehr hierzu unter Gute Medizin

Diese Website ist urheberrechtlich geschützt. Kopien oder Downloads nur nach ausdrücklicher Genehmigung.

 

Besucher seit 1.1.2010:

Dr. med. Götz Blome

Saturn – die Probleme

 

Wenn Sie ein Horoskop (Radixzeichnung) besitzen, sehen Sie einmal nach, in welchem Haus der Saturn steht. Diese Stellung zeigt jene Lebensbereiche oder -themen an, in denen man immer wieder Schwierigkeiten und Krisen erlebt und dadurch zu besonderer Erkenntnis und Leistung kommen kann bzw. Muss. Hier hat man immer wieder mit bestimmten Problemen zu kämpfen, von denen man annimmt, dass sie von außen kämen, während sie in Wirklichkeit meist nur Projektionen aus dem eigenen Inneren sind.

Das von der Saturnstellung angezeigte Lebensproblem taucht immer wieder auf und bereitet uns Angst oder Frustration, weshalb wir ihm meist ausweichen, was wiederum zu Frustrationen, Ärger oder Katastrophen zu führen pflegt, die uns letztlich doch zur Auseinandersetzung damit zwingen. Hier ist die Notwendigkeit zu Selbsterkenntnis und zum „Sprung über den eigenen Schatten" besonders dringend. Wenn man aber mit diesem Thema entspannt, überlegen oder sogar weise umgeht, findet man besondere Einsichten und hat besonders tiefgehende Erlebnisse, die das Leben sehr bereichern.

Der Satumeinfluss bedeutet, dass man in dem betreffenden Lebensthema mit aus dem Inneren aufsteigenden Ängsten zu kämpfen hat bzw. sich gegen hemmende oder zwingende Regeln, Erwartungen und Tabus der jeweiligen Gesellschaft wehren muss.

Saturn im 1. Haus (das dem Tierkreiszeichen Widder entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf: spontane, impulsive und unüberlegte Handlungen // ungezügelte Lebenslust

Mögliche Folgen:

  • Man zwingt sich, erwachsen, ernst und pflichtbewusst zu sein, statt unbeschwert und impulsiv aus dem Augenblick zu leben und das zu tun, was einem gerade in den Sinn kommt.
  • Man empfindet das Leben als ernst und schwer.

Saturn im 2. Haus (das dem Tierkreiszeichen Stier entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf: die körperlichen Freuden des Lebens ( Essen, Trinken, Sex, Ruhe) // materiellen Besitz und Geld // die eigene weibliche bzw. schöne Seite.

Mögliche Folgen:

  • Man beherrscht bzw. unterdrückt seinen Wunsch nach hemmungsloser Lebenslust,
  • man behindert sich auf irgendeine Weise selbst beim Erwerb von Besitz, obwohl man ihn gerne hätte.
  • man hält sich für nicht schön genug, obwohl man einen natürlichen Charme besitzt,
  • als Frau bremst man die eigene Erotik, obwohl man eigentlich viel mehr möchte.     

 

Saturn im 3. Haus (das dem Tierkreiszeichen Zwillinge entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf: Denken // Neugier // Kommuni­kation.

Mögliche Folgen:

  • Man ist geistig diszipliniert und denkt in vorgegebenen Kategorien („wohlüberlegt"), obwohl man dadurch nicht sein volles geistiges Potential und die angeborene Neugier ausleben kann. Das kann sogar zu einer gewissen geistigen Behinderung führen (z.B. Legasthenie, Sprachfehler etc.).
  • Man erlaubt sich nicht, so viel herumzureisen und Neues kennenzulernen, wie man eigentlich möchte.
  • Man ist im Umgang mit anderen Menschen gehemmt (man unterdrückt

     seinen Wunsch nach Kommunikation).

 

Saturn im 4. Haus (das dem Tierkreiszeichen Krebs entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Gefühle // Hingebung // Liebe

Mögliche Folgen:

  • Man unterdrückt oder beherrscht zu sehr seine Gefühle.
  • Man traut sich nicht, sich gefühlsmäßig ganz auf jemanden oder eine Situation einzufassen, weil man Ablehnung oder Verletzung fürchtet.
  • Man wagt es nicht, so intensiv zu lieben, wie man eigentlich könnte und wünschte.

 

Saturn im 5. Haus (das dem Tierkreiszeichen Löwe entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Selbstverwirklichung // Leben aus dem Vollen // Führungsrolle // Fortpflanzung.

Mögliche Folgen:

  • Man traut sich nicht, ganz ungeniert so zu sein, wie man ist, und das Leben ungehemmt zu genießen.
  • Man lebt disziplinierter, bescheidender und freudloser, als man eigentlich möchte.
  • Man hat Minderwertigkeitskomplexe und übernimmt nicht die Rolle, die man eigentlich möchte. Dafür wird man neidisch auf alle, die dies tun.
  • Man hat Hemmungen, Kinder in die Welt zu setzen sich sozusagen

körperlich zu verwirklichen.

 

Saturn im 6. Haus (das dem Tierkreiszeichen Jungfrau entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Arbeit // Gesundheit, Körper

Mögliche Folgen:

  • Man findet keine Arbeit, die einem gefällt, oder man zwingt sich, eine Arbeit zu tun, die einem nicht bekommt und nicht gefällt, oder man weigert sich unbewusst, eine geregelte Arbeit anzunehmen.
  • Man traut seinem eigenen Körper nicht und fürchtet (hypochondrisch)

immer, krank zu sein.

Saturn im 7. Haus (das dem Tierkreiszeichen Waage entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Menschliche Beziehungen // Selbstdarstellung // Schönes, leichtes Leben

Mögliche Folgen:

  • Man hat Kontaktprobleme; es fällt einem schwer, sich auf andere einzulassen. Man neigt dazu, Partnerschaften unter irgendwelchen Vorwänden aufzugeben, wenn sie zu eng oder verpflichtend werden.
  • Man hält sich nicht für schön und liebenswert.
  • Man hat Hemmungen, sich den schönen Seiten des Lebens hinzugeben.

Saturn im 8. Haus (das dem Tierkreiszeichen Skorpion entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Tod // Gefühle, Sexualität // Macht

Mögliche Folgen:

  • Man fürchtet den Tod, den man als unheimlich 1 vernichtend empfindet.
  • Es fällt einem schwer, die tiefen, leidenschaftlichen Gefühle, die man hat, zu zeigen oder sich ganz der eigenen, starken Sexualität hinzugeben.
  • Man hat Hemmungen, Einfluss auf die Menschen zu nehmen, obwohl es

einen eigentlich dazu drängt.

Saturn im 9. Haus (das dem Tierkreiszeichen Schütze entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Weltanschauung, Religion, Ideal //  Begeisterung, Aktivität // Anerkennung, Ehre

Mögliche Folgen:

  • Man findet keine eigene, tragende Weltanschauung, obwohl man ein großes Bedürfnis danach hat.
  • Man folgt einem vorgegebenen Fremd-Ideal (oder einer Weltanschauung) nach, obwohl man sich eigentlich nach einem eigenen sehnt.
  • Man bremst sich selbst in seinen Aktivitäten.
  • Man fühlt sich zu wenig geachtet oder geehrt.

Saturn im 10. Haus (das dem Tierkreiszeichen Steinbock entspricht)

Da das 10. Haus dem Saturn und Steinbock entspricht, entsteht hier nicht so  sehr Angst bzw. Hemmung; vielmehr wird die Tendenz zu  gesellschaftlicher Verantwortung und Position //  Gefühls­beherrschung verstärkt

Mögliche Folgen:

  • Man macht sich das Leben schwer, indem man viel Verantwortung und belastende Pflichten übernimmt. Evtl. übernimmt man sich dabei bzw. arbeitet sich zu rücksichtslos nach oben, so dass man eines Tages tief hinabstürzt.
  • Obwohl man hart arbeitet, meint man, man leiste nicht genug bzw. erfülle seine Pflichten ungenügend.
  • Man beherrscht sich zu sehr und wird dadurch unfähig, warme und lebendige Gefühle zuzulassen.

Saturn im 11. Haus (das dem Tierkreiszeichen Wassermann entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Unabhängigkeit, Freiheit // Abwechslung //  Freundschaftliche Beziehungen

Mögliche Folgen:

  • Man fühlt sich immer irgendwie gefangen, weil man es nie wagt, sich ganz zu befreien und unabhängig zu machen.
  • Man traut sich nicht alle Extravaganzen zu, auf die man eigentlich Lust hätte.
  • Man kann sich nicht ganz auf freundschaftliche Beziehungen einlassen und nimmt eine gewisse Außenseiterrolle ein, obwohl man eigentlich gesellig ist

Saturn im 12. Haus (das dem Tierkreiszeichen Fische entspricht)

Angst bzw. Hemmungen in Bezug auf:  Transzendenz, Spiritualität // Mitgefühl // Weltfremdheit

Mögliche Folgen:

  • Man leidet darunter, dass man zur sehr im praktischen Leben befangen ist, und es nicht schafft, „transzendenter oder spiritueller zu leben.
  • Man leidet unter dem Leiden der Welt, weil man sich irgendwie dafür verantwortlich fühlt.
  • Man zieht sich aus der Welt zurück, indem man krank wird, ins Kloster oder ins Gefängnis geht o.ä., weil man es nicht schafft, sich innerlich von der Welt zu befreien bzw. zu distanzieren.
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. Blome