Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese immer noch in veralteten, überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.. 
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Dr. med. Götz Blome

Einführung in die Bach-Blüten-Therapie (BBT)

(Auszug aus "Das neue Bach-Blüten-Buch).

 

Als der englische Arzt Dr. Edward Bach vor etwa 70 Jahren seine gut gehende, homöopathische Praxis aufgab, hatte er eine Vision: er wollte aus den Blüten wild wachsender Blumen und Bäume Heilmittel entwickeln, die jeder Mensch leicht und risikolos einsetzen kann und die hauptsächlich über die Psyche wirken. Kein Mensch konnte damals ahnen, dass sich hieraus ein zukunftsweisendes Heilsystem entwickeln würde, das heute Millionen begeisterter Anhänger hat und in der ganzen Welt als "Bach-Blüten-Therapie" bekannt ist.

"Heile dich selbst" war Bachs These (diesen Titel trägt auch sein grundlegendes Werk). Damit meinte er zweierlei. Erstens: versuche, zu verstehen, warum es dir schlecht geht, und zweitens: ändere es, denn du selbst bist dein bester Arzt.

Da Bach als junger Arzt an einem lebensgefährlichen Tumor erkrankt und entgegen allen Prognosen wieder gesund geworden war, hatte er am eigenen Leib erfahren, woraus Krankheit entsteht und wie man sie heilen kann. Dieses anfangs nur intuitiv vorhandene Wissen vertiefte er im Laufe der Jahre, bis er schließlich die Überzeugung gewonnen hatte, dass die meisten Krankheiten ihren Ursprung in der Seele des Menschen haben.

Er schuf daraufhin Medikamente mit überwiegend psychischer Wirkung, die  - anders als die chemischen Psychopharmaka der Schulmedizin, die die unangenehmen Reaktionen der Psyche einfach nur blockieren – darin besteht, der Psyche in ihren normalen, harmonischen Zustand zurückzuhelfen. Wie sie diese faszinierenden Wirkungen erzielen, ist auch heute noch unbekannt; vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Blüten gewissermaßen die Seele der Pflanzen sind.

Für die Entwicklung dieses Konzeptes hatte Bach gute Gründe. Denn ihm war ein Phänomen aufgefallen, das üblicherweise in der Medizin vernachlässigt wird: einerseits kann die gleiche körperliche Krankheit mit unterschiedlichen psychischen Symptomen einhergehen und andererseits kann die gleiche psychische Störung unterschiedliche körperliche Krankheiten hervorrufen. Auf die Frage, welche Komponente wichtiger sei - die psychische oder die körperliche -, entschied er sich für erstere. Denn er hatte beobachtet, dass die meisten körperlichen Krankheiten einerseits die Folge einer schweren psychischen Belastung oder Erschütterung (seelisches Trauma) sind und dass sie andererseits fast immer von unnatürlichen und auffallenden psychischen Symptomen oder Verhaltensweisen (wie Unruhe oder Apathie, Trostbedürftigkeit oder Verschlossenheit, Todesangst oder Todessehnsucht, Aggressivität oder Resignation) begleitet werden.

Stellen wir uns den Menschen als eine Pyramide vor, wobei sich sich im oberen Bereich die Psyche und im unteren Bereich der Körper befindet. Wenn (oben) eine psychische Störung (z.B. Verbitterung) eintritt, so entsteht zugleich (unten) im Körper eine entsprechende Krankheit, weil die Krankheitsimpulse von oben nach unten  fließen. Diese körperliche Krankheit kann unterschiedliche Formen annehmen (z.B. Ischias, Magengeschwür, Darmentzündung).

Blockiert oder unterdrückt man (z.B. allopathisch) lediglich (unten) diese körperlichen Störungen, so bleibt (oben) die „psychische Giftquelle“ bestehen und sendet – abgesehen von vorhandenen psychischen Problemen - weiterhin negative Impulse in den Körper, so dass dieser in seiner Gesamtheit weiterhin krank bleibt bzw. neue Störungen entwickelt.

 Erst die Sanierung der  Psyche bzw. Beseitigung der psychischen Störung ändert die Situation: der Körper wird nicht weiter von ihr „vergiftet“ und kann sich wieder erholen.

Übertragen wir diese Erkenntnis einmal auf die Situation in einer ärztlichen Praxis. Stellen Sie sich jemanden vor, der unter starkem Durchfall, Bauchkrämpfen und Kreislaufzusammenbruch leidet und dessen Laborwerte schlecht sind. So würde ein Durchschnittsarzt den Zustand seines Patienten charakterisieren,  und auf diese  Symptome würde er auch die Behandlung ausrichten. Dass der Kranke außerdem einen traurigen und gequälten Gesichtsausdruck hat, dass er kaum auf Fragen antwortet und dass seine Krankheit nach einer schweren Demütigung aufgetreten ist, würde er für nicht besonders wichtig halten. Und doch sind gerade diese psychischen Zeichen und Umstände entscheidend für die Behandlung, weil ohne ihre Berücksichtigung nicht nur keine echte Heilung erreicht werden kann, sondern weil in ihnen auch der Schlüssel für eine heilsame Therapie liegt.

Das Verhalten des Patienten könnte nämlich entweder bedeuten, dass er sich aufgrund seines psychischen Traumas tief verbittert in sich zurückgezogen hat und nicht mehr weiterleben will, oder es könnte signalisieren, dass er in starkes Selbstmitleid verfallen ist und dringend Trost braucht. Außerdem weist es auf eine Charakterschwäche hin, die die Demütigung überhaupt erst möglich machte.

Dass die Therapie neben der Ursache auch diese unterschiedlichen Reaktionsweisen berücksichtigen müsste, liegt auf der Hand. Zweifellos sind sie wichtiger als die körperliche Symptomatik, denn nur sie ermöglichen eine individuelle und heilsame, d.h. den ganzen Menschen erfassende Behandlung. Erst wenn die Seele wieder ihren Frieden gefunden hat, kann sich auch der körperliche Zustand normalisieren. Dagegen wäre es oberflächliche „Flickschusterei“, wenn man lediglich die körperlichen Symptome durch chemische Medikamente zum Verschwinden bringen würde, weil ihre Ursache ja nicht beseitigt wäre und weiterhin krankhafte Reaktionen hervorrufen würde.

Dieses Prinzip gilt nicht nur für die schweren Krankheiten (besonders beim Krebs), sondern auch für die leichten Befindlichkeitsstörungen: ohne Beseitigung der krank machenden Ursache ist keine echte Heilung möglich. Denken Sie nur einmal an die Kreislaufschwäche bei Überforderungsgefühlen, an die Magenschmerzen, die man bekommt, wenn man am Arbeitsplatz Ärger hat, an die Schlaflosigkeit, die die Folge von Ängsten ist, an den hohen Blutdruck, der sich durch Leistungsstress entwickelt, an die Gallenbeschwerden, die durch Ärger hervorgerufen werden (da ist eine „Laus über die Leber gelaufen“) oder an die Nierenschmerzen infolge schlechter Behandlung (das geht einem „an die Nieren“). Auch solche, fast schon alltäglichen Störungen können nur überwunden werden, wenn man das sie verursachende psychische Problem löst.

Weisen wir aber jemanden auf diese Zusammenhänge hin (für den Außenstehenden sind sie ja oft viel deutlicher erkennbar als für den Betroffenen), so bekommen wir meist die Antwort: "Was soll ich denn machen? Ich kann doch nichts dagegen tun!" Wie soll denn auch jemand einfach seine Wut, seine Verbitterung, seine Trauer, seine Sorge, seine Angst abschalten? Wie schwer das ist, wissen wir alle.

In der offiziellen Medizin setzt man, wenn die Störung extrem ist, chemische Mittel ein, die einfach die psychische Reaktionsfähigkeit blockieren. Damit kann man zwar eine akute Gefahrensituation entschärfen, mit Heilung hat das aber nicht viel zu tun.

Eine wirklich heilsame, ganzheitliche und ursächliche Behandlung begnügt sich nicht damit, das Leiden etwas erträglicher oder unfühlbar zu machen, sondern versucht, es grundsätzlich zu überwinden.

(Natürlich kann aber auch die BBT nicht jede Krankheit heilen. Das kann keine Therapie, denn zu viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle - nicht zuletzt das Schicksal. Aber immerhin hilft die BBT so oft, dass sich auf jeden Fall ein Versuch lohnt. – Bei deutlichen körperlichen Beschwerden empfiehlt sich (nach ärztlicher Untersuchung!) die zusätzliche Einnahme von homöopathischen Mitteln.)

Bach betonte immer wieder: ”Das Eigentliche an uns ist unsere Seele. Er nannte sie auch das ”Höhere Selbst”. Das irdische Leben war für ihn nur ein kurzer Augenblick in der menschlichen Entwicklung, in dem wir ”Erfahrungen machen, Wissen gewinnen, Tugenden entwickeln, alles Schlechte in uns überwinden und an der Vervollkommnung unseres Wesens arbeiten” können. Die Seele sei dabei behilflich: Sie wisse, welche Lebensumstände dazu am besten geeignet sind und konfrontiere uns mit ihnen.

Unser Leben, unser Handeln, unsere Freude und unser Leiden haben also einen höheren Sinn. Ihre Bedeutung und ihr Wert reichen über diese irdische Existenz, die wir so wenig begreifen können, hinaus. Daher stellen auch Krankheit und Tod keineswegs nur das große Unglück dar, sondern sind auch wichti­ge Wendepunkte im Leben bzw. ein Übergang in eine andere Seinsform.

Wenn wir dies verstehen, können wir jene Einstellung finden, die uns über alles hinweghelfen kann. Sie drückt sich in zwei einfachen Sätzen aus: "Wer weiß, wofür das gut ist" und "Es geht alles vorüber".

Die Überzeugung, dass Lebensprobleme für uns gut sein und einen Sinn haben können (auch wenn wir diesen oft erst viel später, wenn wir reifer geworden sind, erkennen), hilft uns, geduldig und aufmerksam zu warten und das zu tun, was zu tun ist. Und die Erkenntnis, dass alles vorübergeht, lässt uns auch schwere Schicksalsprüfungen überste­hen. Denn sie bedeutet, dass alles sich nach dem Plan einer höheren Intelligenz vollzieht, die uns sicher und allwissend weiterführt und der wir uns - trotz ihrer Unbegreiflichkeit - anvertrauen können.

Dennoch sind wir bis zu einem gewissen Grade für unser Leben auch selbst verant­wortlich. Daher sagte Bach: ”Freude, Frieden, Glück und Gesundheit hängen davon ab, dass sich unsere Persönlichkeit - das ist jene Erscheinung, in der wir als irdi­sche Menschen existieren - in Übereinstimmung mit unserem Höheren Selbst, der überirdischen Seele befindet. Wie unsere menschliche Existenz aussieht, ist gleichgültig: es kommt darauf an, dass das äußere Leben mit dem inneren Plan übereinstimmt. Jede Lebenssituation verhilft uns zu jenen Erfahrungen, die für unsere eigentliche Entwicklung notwendig sind. Krankheit und Leid aber sind die Folge von Konflik­ten zwischen der Persönlichkeit und der Seele; sie bedeuten, dass unser äußeres und bewusstes Leben nicht unseren eigentlichen inneren und seelischen Bedürfnis­sen entspricht.

(Näheres hierzu in “Blumen, die durch die Seele heilen” von Dr. Edward Bach, Hugendubel Verlag, aus dem diese und die folgenden Zitate stammen.)

Bach’s “Höheres Selbst” ist die angeborene, natürliche und individuelle - in gewissem Sinne auch die genetische - Vorgabe bezüglich unserer körperlichen und seelischen Selbstverwirklichung (das, was eigentlich aus uns werden soll), und die “Persönlichkeit” entspricht unserem momentan vorhandenen Bewusstsein sowie unserer aktuellen Gesamtverfassung (das, was wir geworden sind).

Gesundung und Heilung erfordern demnach eine klare und ehrliche Selbsterkenntnis, eine Besinnung auf die möglichen Fehler sowie eine innere Kehrtwendung (die immer eine äußere nach sich zieht). 

Für Bach waren Krankheit und Leiden weder Grausamkeit noch Strafe. Vielmehr betrachtete er sie als ein Mittel, mit dessen Hilfe unsere Seele uns auf unsere eigenen Fehler hinweist, um uns vor noch größeren Schäden zu bewahren und uns auf den richtigen Weg zurückzubringen.

Als mit Bewusstheit begabte Wesen sind wir bis zu einem gewissen Grade für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit verantwortlich. Wir dürfen nicht, wie es sich als Folge der unpersönlich wirkenden und gewaltsam manipulierenden Therapien der offiziellen Medizin eingebürgert hat, so tun, als hätten wir mit unserer Krankheit nichts zu tun und als sei es die einklagbare Pflicht der Ärzte, sie zu beseitigen. Vielmehr geht es darum, die Krankheit - wenn wir sie uns schon durch Unwissenheit, Unachtsamkeit oder Übermut zugezogen haben, - als Mahnung und Ansporn zu mehr Bewusstheit, Ehrlichkeit, Freundlichkeit oder Lebensfreude zu betrachten, ohne die es keine Gesundheit geben kann. Frustration, Unzufriedenheit, Schmerzen, Depressionen, Leiden aber zeigen uns, dass etwas schief gegangen ist und wir jene ureigene innere Einheit verloren haben, aus der Wohlbefinden und Gesundheit entspringen.

Diese Erkenntnis ist der Punkt, auf den es bei der Überwindung von Krankheiten ankommt, denn sie gibt uns nicht nur eine Einsicht mit negativem, sondern auch eine mit positivem Inhalt: genau so, wie das Leid uns auf unsere Fehler hinweist, so beweisen uns Freude und Wohlbefinden, dass wir auf dem richtigen Weg sind. (Diese Feststellung muss allerdings richtig verstanden werden, denn es gibt ja unterschiedliche Qualitäten der Freude: ihre Palette reicht von der kleinen, ober­flächlichen Ablenkung, dem flüchtigen Spaß, der Ersatzbefriedigung, der Spiele­rei, der momentanen Lust bis zu jener tiefen Freude, die uns durch und durch mit Vertrauen erfüllt, die uns Kraft und unserem Leben einen tragenden Sinn gibt.)

Was uns als Krankheit erscheint, ist das im körperlichen Bereich erkennbare Endergebnis zerstörerischer Kräfte. Diese wirken vor allem in und aus der Psyche, sind aber - besonders bei der allgemein üblichen oberflächlichen Be­trachtung - oft nicht zu erkennen. Wie soll zum Beispiel ein Schlaganfall seelisch bedingt sein? Er hat angeblich eine rein organische Ursache, denn er ist entwe­der die Folge einer Blutung oder eines Gefäßverschlusses im Gehirn. Tatsächlich aber ist diese Begründung, obwohl sie sachlich zutrifft, zu oberflächlich. Die tiefere und eigentliche Ursache nämlich liegt in einer über lange Zeit bestehenden psychischen Fehlhaltung, die viele Ausdrucksformen haben kann. Meist geht sie mit krankhaften Emotionen wie Gier, Ehrgeiz, Wut, Sorge oder Angst einher, die mit der Zeit die organischen Veränderungen (z.B. durch lang dauernden Bluthochdruck) hervorrufen. So ist der Schlaganfall vordergründig zwar ein körperliches Problem, tatsächlich aber Folge und Ausdruck einer psychischen Schwäche oder Störung und ließe sich durch eine psychische Sanierung - Entspannung, Zufriedenheit, Großzügigkeit, Freundlichkeit - vermeiden.

Unter diesem Aspekt ergibt sich ein Therapie-Ansatz, der sich wesent­lich von dem der offiziellen Medizin unterscheidet. Er heißt: "Die Krankheit über die Seele heilen" und bedeutet, dass die eigentlichen Ursachen und nicht nur die Folgen behandelt werden. Wenn Krankheit die Folge selbstschädigenden Verhaltens, neuro­tischer Selbstvergewaltigung, psychischer Konflikte oder seelischer Verletzungen ist, so muss ja die Heilung darin bestehen, den Konflikt zu lösen, den Fehler zu korrigieren und die innere Einheit wiederherzustellen.

Der offiziellen Medizin fehlt weitgehend diese Einsicht. Weil sie sich fast nur für den materiellen Zustand des Menschen interessiert, kann sie ihm auch nur in dieser Hinsicht helfen. Bach, der ursprünglich ein angesehener "normaler" Arzt war und daher auch Einblick in die Möglichkeiten der offiziellen, allopathischen Medizin hatte, ist zu ihrem kompromisslosen Kritiker geworden, weil sie sich fast nur für den materialistischen und körperlichen Aspekt der Krankheit interessiert.

Krankheit ist in ihrer Ursache nicht materialistisch” sagte er. “Was wir als Krankheit kennen, ist das letzte Stadium einer sehr viel tiefer liegenden Unordnung, und natürlich kann die Behandlung keinen wirklichen Erfolg haben, wenn man sich nur mit dem Endergebnis beschäftigt, statt die eigentliche Ursache zu beseitigen...”

Wirkliche Heilung war für ihn die Wiederherstellung der Harmonie zwischen innen und außen, zwischen “Höherem Selbst” und “Persönlichkeit”, wobei auch die organischen Beschwerden nicht vernachlässigt werden und der Körper das bekommt, was er zur Genesung braucht.

Die Bach-Blüten-Therapie kommt diesem Ideal sehr nahe. Mit Hilfe spezieller, primär auf die Psyche einwirkender Mittel korrigiert sie die krankmachenden psychischen Störungen, Fehlhaltungen und Persönlichkeitsdefizite. Sie wirkt nicht gewaltsam und willkürlich, sondern sanft und natürlich, weshalb ihre Wirkung nie als medikamentöser Ein­griff oder medizinische Manipulation empfunden wird. Vielmehr hat man das Gefühl einer inneren Befreiung oder Normalisierung, zu der man selbst das Wesentliche beigetragen hat. Gibt es ein idealeres Kriterium für eine effektive, sanfte und menschenwürdige Heilweise?

Dr. Bach hatte genial erkannt, dass die Kräfte bestimmter Blüten auf solche negativen Seelenzustände positiv einwirken können, und fand in jahrelanger Forschung 38 Blumen und Bäume, deren Blüten eine ganz spezielle Heilwirkung besitzen.

Er stellte aus ihnen Essenzen her, indem er die frisch gepflückten Blüten  an einem wolkenlosen, sonnigen Tag bei zunehmendem Mond  einfach in einer Schüssel mit Quellwasser einige Stunden in die Sonne stellte oder indem er sie eine halbe Stunde kochte und das so gewonnene Blütenwasser verdünnte und mit Alkohol konservierte. Diese Essenzen sind die so genannten "Bach-Blüten". Sie können psychische Ausnahmezustände und Störungen beheben und damit auch die von ihnen verursachten körperlichen Krankheiten überwinden. Das nennt man „den Körper über die Seele heilen“.

Die Bach-Blüten-Therapie kann aber noch mehr: indem sie bei den üblichen Alltagsproblemen, die mit einem gestörten Gemütszustand (zum Beispiel Wut, Angst oder Unruhe) einhergehen, die Psyche wieder in einen ausgeglichenen Zustand versetzt, verhindert sie die Entwicklung schwererer Krankheiten. So ist sie eine Art guter Geist, der immer zu helfen bereit ist, wenn man ihn beim richtigen Namen ruft, das heißt: das richtige Mittel auswählt. Sie kann uns vor Unheil bewahren, uns fähig machen, alltägliche Probleme und Konflikte zu lösen, und uns insgesamt positiver stimmen. Dass diese Behauptung nicht aus der Luft gegriffen ist, beweisen die oft spektakulären Besserungen und Heilungen, die unzählige Menschen in aller Welt seit über 60 Jahren mit den Bachschen Blütenessenzen erreicht haben.

Die Krönung der Bach-Blüten-Therapie liegt aber darin, dass man mit ihr auch - ganz unabhängig von irgendwelchen Krankheiten - positiv auf die Persönlichkeit und den Charakter einwirken kann. Besonders wichtig ist dies bei Kindern, damit sie trotz den vielen schädigenden Einflüssen, denen sie ausgesetzt sind, ein gesundes Seelenleben behalten und einen guten Start ins Leben schaffen. Denn wenn ein Kind zum Beispiel unter Minderwertigkeitskomplexen leidet, wird es nur einen Lebensweg zweiter Klasse einschlagen, wenn es zu ängstlich und unterwürfig ist, wird es auch als Erwachsener ein Aschenputtel-Dasein führen, oder wenn es zu rebellisch ist, wird es in seinem späteren Leben überall anecken.

So kann die Bach-Blüten-Therapie, wenn sie rechtzeitig eingesetzt wird, einen wahrhaft segensreichen Effekt auf das Leben des heranwachsenden Menschen ausüben. Weil sich hierbei das gesamte Lebenskonzept und die äußeren Lebensumstände positiv verändern, kann man dies auch als „Lebenssanierung“ bezeichnen.

Auch die meisten Erwachsenen brauchen diese Hilfe. Besitzen Sie vielleicht einen reizbaren Charakter, der Ihnen immer wieder Probleme bereitet, oder neigen Sie dazu, sich ständig durch zu viele Sorgen selbst zu tyrannisieren, sind Sie von Natur aus sehr ängstlich, so dass Sie viele Chancen ungenützt verstreichen lassen, oder leiden Sie oft unter Schuldgefühlen und  Selbstvorwürfen? Wenn ja, dann wissen Sie genau, dass diese Eigenschaften und Verhaltensweisen der Grund dafür sind, dass Ihr Leben nicht so verläuft, wie Sie es sich eigentlich wünschen, und dass darin zu wenig Freude herrscht.

Sie meinen, dagegen könne man nichts tun, das sei nun einmal Ihr Schicksal? Versuchen Sie es doch einmal mit Bach-Blüten und Sie werden erstaunt sein, wie positiv sich Ihr Charakter verändern kann - und mit ihm Ihr ganzes Leben. Denn die äußeren Umstände sind immer nur die Folge der inneren Zustände, und jeder Mensch gestaltet sein Leben entsprechend seinem Seelenzustand. Schaffen Sie Harmonie in Ihrem Inneren, dann wird sie sich auch im Äußeren einstellen.

 

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© Dr. Blome