Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese leider noch in veralteten und überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.
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Dr. med. Götz Blome

Seien Sie klug!

 

Bitte überlegen Sie einmal, welche und wie viele Krankheiten Sie in Ihrem Leben schon durchgemacht haben. Wenn Sie noch relativ jung sind, werden es wahrscheinlich nicht so viele sein, dagegen wird, wenn Sie schon einige Jahrzehnte "auf dem Buckel" haben, doch eine größere Anzahl von Krankheiten zusammenkommen, von denen Sie irrtümlich meinen, dass sie geheilt und verschwunden seien, weil sie Ihnen jetzt keine direkten Beschwerden mehr bereiten.

Tatsächlich aber vergisst unser Organismus nichts, was er einmal erlebt oder durchlebt hat. Alle Krankheiten und Schädigungen hinterlassen bleibende negative Spuren: zum Beispiel im Immunsystem (als veränderte Immunität), in der Psyche (u.a. als Verhaltensänderungen oder Ängste), in den anatomischen Strukturen (z.B. in Form von Narben oder Verwachsungen) oder im Verlust bestimmter natürlicher Funktionen und Fähigkeiten.

Zwar ist unser Organismus normalerweise mithilfe seiner Abwehrsysteme in der Lage, schädigende Einflüsse weitgehend abzuwehren:

  • entweder, indem er sie sogleich neutralisiert (z.B. durch Immun- oder Entgiftungsreaktionen),
  • oder, indem er die schädlichen Substanzen oder Erreger sogleich wieder ausscheidet (z.B. über Darm und Nieren),
  • oder, indem er kleine Zellschäden sogleich repariert.

Diese primären Abwehr- und Heilreaktionen finden - sozusagen im Untergrund - ununterbrochen und automatisch statt, weil wir ja dauernd irgendwelchen schädlichen Einflüssen ausgesetzt sind. Solange sie relativ erfolgreich sind, werden sie uns nicht bewusst. (Genauso ist uns die Existenz unseres Herzens nicht bewusst, wenn es gesund ist. Sobald es aber krank wird, merken wir, dass wir ein Herz besitzen.)

Sehr oft aber überfordern die schädlichen Belastungen dieses natürliche Schutzsystem. Dann versucht unser Organismus, den Schaden mit Hilfe sekundärer Abwehr- und Heilreaktionen rückgängig zu machen. Diese bestehen u.a. in Fieber, Schweiß, Durchfall, Vereiterung und vor allem in Entzündungen.

Wenn wir krank geworden sind, müssen also die schädlichen Stoffe (Erreger, Gifte, Schlacken, Säuren usw.) ausgeschieden oder unschädlich gemacht und die Zell- bzw. Gewebeschäden repariert werden. Falls unserem Organismus dies nicht gelingt, weil er entweder geschwächt ist oder laufend neu geschädigt wird (z.B. durch eine unheilsame “Therapie” oder starken Stress), versucht er sich in einer tertiären Reaktion dadurch „über die Runden zu retten“, dass er sich mit defekten Geweben arrangiert, verlorene Funktionen anderweitig ersetzt und  die schädlichen Substanzen, Schlacken und Säuren, die er nicht ausscheiden kann, wie in einem Mülleimer im Bindegewebe und den Zellen ablagert – in der Absicht, sie irgendwann, wenn er wieder leistungsfähiger ist, endgültig zu entsorgen.

Wenn dann keine wirklich heilsame Therapie eingeleitet wird (was leider selten geschieht), bleiben sie dort und blockieren einen großenTeil unserer Gesundheitsreserven und Abwehrkräfte. Bei den meisten Menschen wächst dadurch im Laufe der Jahre eine Art innerer Müllberg aus unerledigten Krankheitsproblemen heran, wobei gleichzeitig die Abwehrkräfte, die Leistungsfähigkeit und die Lebenserwartung abnehmen.

Auf diese Weise entsteht ein labiles Gleichgewicht zwischen der Krankheits- und Giftbelastung einerseits und den Abwehrkräften andererseits, mit dem man zwar (eingeschränkt) leben kann, das aber – labil, wie es ist -  leicht gestört und zerstört werden kann: schon kleinere Belastungen oder Schädigungen können dann zu einem Umkippen in eine schwerere und oft nicht mehr beherrschbare Krankheitssituation führen. Diese rufen nicht nur momentan unerfreuliches Leiden hervor, sondern pflegen auch meist mit zunehmendem Alter die Lebensqualität erheblich einzuschränken. Besonders diesen Gesichtspunkt muss man heutzutage, da die Menschen immer älter werden, berücksichtigen.

 Es ist nun einmal so: von Geburt an befinden wir uns in einem ununterbrochenen Kampf gegen die Krankheit, gegen die Schädigung, gegen das Leid. Zwar können wir ihn nie wirklich und dauerhaft gewinnen, weil er ja irgendwann zum Tode führt, aber wir können, wenn wir aufmerksam und klug sind, diesen lebenslangen Zerstörungsprozess hinauszögern und erträglich machen.

Deshalb: seien Sie klug! Ihr „innerer Mülleimer ist, selbst wenn Sie noch relativ jung sind, voller, als Sie denken. Versuchen Sie, ihn durch ein gesundheitsbewusstes Leben wieder etwas zu leeren, zumindest aber nicht noch weiter zu füllen. Es geht ja um Ihre Zukunft. Vermeiden Sie so weit wie möglich alles, was Sie krank macht: psychischen und körperlichen Stress, unerfreuliche familiäre oder berufliche Umstände, minderwertige Ernährung, belastende Umweltbedingungen und vor allem unheilsame, d.h. unnatürliche Therapien, die Ihren Körper blockieren.

Zu diesem letztgenannten Punkt ein paar Erläuterungen: da die sekundären Heilreaktionen meist unangenehm oder schmerzhaft sind, versuchen wir, sie so schnell wie möglich dadurch zu beenden, dass wir sie gewaltsam stoppen. Dabei ist uns meist nicht klar, dass unser Organismus nur mit ihrer Hilfe die Schäden reparieren und die Toxine, Gifte und Erreger wieder loswerden (d.h. den inneren Mülleimer leeren) kann. So akzeptieren wir normalerweise jede Therapie, die uns schnelle Besserung bringt, ohne zu fragen, nach welchem Prinzip sie funktioniert und ob sie gefährliche Nebenwirkungen oder Spätfolgen haben kann.

Besonders problematisch ist in diesem Zusammenhang die allopathische Schulmedizin, deren Verdienste auf dem Gebiet der Lebensrettung und Linderung unerträglicher Leiden zwar unbestritten sind, die aber von ihrem Konzept her nicht auf echte Heilung ausgerichtet ist. Sie blockiert und unterdrückt nämlich lediglich die unangenehmen Symptome und ignoriert dabei die Tatsache, dass diese in Wirklichkeit Ausdruck und Begleiterscheinungen der natürlichen Selbstheilung sind. Das ist, als würde man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Während durch die allopathische Therapie eine oberflächliche Beschwerdefreiheit eintritt, wird die eigentliche Krankheit in die Tiefe des Organismus und in die lebenswichtigen Organe verdrängt, wo sie sich in Form einer schwereren Krankheit – z.B.in den Nieren, der Leber oder dem Herzen - festsetzt.

Sie brauchen nur aufmerksam die Beipackzettel der allopathischen Medikamente zu lesen, um zu erkennen, welche Risiken sie mit sich bringen. Abgesehen davon, dass sie meist die Selbstheilung behindern, rufen ihre schädlichen Nebenwirkungen mit der Zeit zusätzlich neue Krankheiten hervor. Diese werden allerdings meist nicht mit den betreffenden (wirksamen, aber unheilsamen*) Medikamenten in Verbindung gebracht, weil man – zufrieden mit dem schnellen, angenehmen Effekt  - nicht auf die Spätfolgen und die Langzeitentwicklung achtet, was ziemlich kurzsichtig ist.

Lesen Sie hierzu:“Wirksam oder heilsam?”

 

Der Erreger Clostridium difficile besiedelt als Kommensale den Darm (Inzidenz 3-8%). Als infektiöses Agens ist der Keim verantwortlich für ca. 1/3 der Antibiotika-assoziierten Diarrhöen und fast aller Fälle von pseudomembranöser Kolitis und toxischem Megakolon.

Entscheidender Auslöser für eine C. difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD) ist eine Antibiotikatherapie. Prädisponierend wirken zusätzlich der Gebrauch von Protonenpumpenblockern und die Schwere der Grunderkrankung. Prinzipiell können alle Antibiotika CDAD verursachen, in der Praxis dominieren die Cephalosporine, Chinolone und Clindamycin. Die Antibiose verändert die Darmflora, die auch C. dificile versorgt. Die Destabilisierung der eigenen Versorgung beantwortet C. difficile mit einer verstärkten Produktion der Toxine A und B. Diese zerstören die Enterozyten und führen meist nach 5-10 Tagen zu einer wässrigen Diarrhoe, in schweren Fällen zu einer fulminanten Kolitis….

…..

Die wichtigste Maßnahme bei einer CDAD ist – sofern möglich – das Absetzen der Antibiotika. Medikamentöse Therapien beinhalten die Gabe von (Aufzählung diverser allopathischer Medikamente)…  Augenfällig sind die hohen Rezidivraten medikamentöser Therapie (20-30%), dabei nehmen die Erfolgsaussichten weiterer Therapieversuche mit jedem Rezidiv ab

 

Dr. med. S. Kunstmann im Newsletter der Sonic Healthcare Germany, Ausgabe 1/2013

 

Dieser Artikel illustriert das hier besprochene Problem: mit jedem allopathischen Therapieversuch entsteht eine neue Krankheit und nehmen die Heilungschancen ab. (Merke: Antibiotika können lebensrettend sein, dürfen aber immer nur die letzte Lösung sein und nicht routinemäßig bzw. vorschnell eingesetzt werden.) Nicht nur Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, sondern auch Arthrosen und Rheuma und nicht zuletzt die schweren Nervenkrankheiten wie Demenz, Alzheimer, MS, Parkinson nehmen u.a. aufgrund solcher Therapien, die die natürliche Entgiftung und Regeneration (d.h. die Heilung) blockieren, zu. Allerdings spielen dabei auch die modernen, schädlichen Lebensbedingungen mit den unzähligen Chemikalien, der Belastung durch Elektrosmog und der ständigen Reizüberflutung eine gewisse Rolle.

Was folgt aus diesen Erkenntnissen?

Wir müssen heute vermehrt in die Zukunft denken – nicht nur finanziell, sondern auch gesundheitlich. Das heißt: selbst wenn Sie momentan (scheinbar) gesund sind, können, dürfen oder müssen Sie schon heute für ein lebenswertes Alter vorsorgen. Erinnern Sie sich an den inneren Mülleimer. Meiden Sie alles, was ihn weiter füllt. Denn, wie gesagt, hinterlassen alle Schädigungen, Gifte und Krankheiten mehr oder weniger schwere Spuren in Ihrem Körper, auch wenn Sie dies nicht sofort bemerken. Indirekt spüren Sie es aber vielleicht schon an verminderter körperlicher oder geistiger Leistungsfähigkeit, einer vermehrten Krankheitsanfälligkeit, reduzierter Lebensfreude oder an diversen “Zipperlein”, mit denen Sie sich eventuell schon abgefunden haben. Sagen Sie nicht: „Dann sterbe ich halt ein paar Jahre früher“, denn so einfach geht es nicht, sondern bedenken Sie, wie furchtbar es wäre, in den letzten Lebensjahren schwer krank oder pflegebedürftig zu sein.

Wir müssen also rechtzeitig, d.h. heute, gegensteuern:

  • mit einer gesunden, biologisch hochwertigen Ernährung, wozu unbedingt auch Mittel zur Nahrungsverbesserung, d.h. Vitamine, Spurenelemente und Mineralien gehören,
  • durch weitgehendes Vermeiden von Giften aller Art, z.B. Chemikalien in der Nahrung, der Körperpflege und im Wohnbereich, sowie Alkohol und Tabak,
  • durch Abbau von Frust, Stress und unerfreulichen Lebensumständen (z.B. in Familie und Beruf),
  • durch genügend Bewegung (z.B. täglich 1 Stunde wandern),
  • durch ausreichend Ruhe und Schlaf. Wenn Ihnen pro Tag       1 Stunde Schlaf fehlt, sind das am Monatsende 30 Stunden! Da sich Ihr Körper aber nur im Ruhezustand heilen und regenerieren kann, reduziert sich Ihre Gesamtgesundheit dadurch um das Äquivalent von 30 erholsamen Stunden.
  • Und nicht zuletzt durch eine naturgemäße Medizin, die es dem Organismus  ermöglicht, sich wieder selbst zu heilen.

Und noch ein Tipp: lassen Sie sich nicht übereilt zu einschneidenden oder belastenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen oder einer großen Operation überreden. Nehmen Sie (außer bei akuter Gefahr) nicht ungeprüft schwere, schädliche Medikamente. Um es modern auszudrücken: Bleiben Sie cool! Vertrauen Sie Ihrem Körper, geben Sie ihm immer zunächst die Chance, sein Problem selbst zu lösen. Dafür ist er ja gemacht. Gönnen Sie ihm genügend Ruhe, beenden Sie alles, was Sie krank macht (was das ist, weiß jeder/e ganz genau!), beenden Sie Ihre Konflikte und versuchen Sie es zunächst mit der Naturheilkunde. Diese ist sehr wirksam und kann in den meisten Fällen – auf heilsame Weise - helfen.

 

 Neulich sagte ein Patient zu mir: “Ich will gesund sterben!” Und Sie? 

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