Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese immer noch in veralteten, überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.. 
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Dr. med. Götz Blome

Dr. med. Götz Blome

 

Wirksam oder heilsam?

 

Stellen Sie sich vor, Sie entdecken eines Tages, daß die Wand hinter dem Schrank in Ihrem Schlafzimmer feucht und schimmelig ist. Was würden Sie tun? 

Würden Sie die Wand einfach mit einer wasserdichten Verkleidung überziehen oder würden Sie nach der Ursache der Feuchtigkeit suchen und diese beseitigen (zum Beispiel eine undichte Wasserleitung)?

Oberflächlich gesehen hätten Sie bei beiden Lösungen den gleichen Effekt: die Wand wäre nicht mehr schimmelig. Genau betrachtet aber gibt es einen großen Unterschied: Während bei der zweiten Maßnahme eine echte Sanierung erreicht und die Wand insgesamt trocken wird, bleibt sie bei der ersten nicht nur feucht, sondern wird  unter der scheinbar intakten Oberfläche - mit der Zeit zerstört.

Übertragen wir dieses Beispiel einmal auf die Medizin. Angenommen, Sie hätten einen hässlichen und juckenden Hautausschlag. Was könnte man dagegen tun?  Man könnte die Haut zum Beispiel mit einer antibiotischen Cortisonsalbe bestreichen, oder man könnte nach der Ursache des Ausschlags fahnden und diese beseitigen.

Auch hier hätte man in beiden Fällen oberflächlich gesehen das gleiche Ergebnis: eine unauffällige Haut.

Da das erste Verfahren sehr viel einfacher, schneller und billiger ist, fragt man sich, warum man sich dann noch auf die aufwendige Suche nach der tieferen Ursache des Ekzems machen soll. Geht es denn nicht einfach immer darum, Probleme umgehend aus der Welt zu schaffen, sich Unannehmlichkeiten unverzüglich vom Hals zu schaffen und Krankheiten so schnell und einfach wie möglich zu beseitigen?

Diese Frage kann man nur mit „Ja!“ beantworten, denn wer will schon leiden und krank sein, wer will eine feuchte, schimmelige Wand in seinem Schlafzimmer? Wenn wir allerdings genauer hinsehen, müssen wir dem „Ja“ noch das „Aber!“ hinzufügen, besonders, wenn es um unsere Gesundheit geht, die ja eine viel komplexere Angelegenheit ist als die Schlafzimmerwand.

Krankheit weg?  Ja - aber auf welche Weise und um welchen Preis?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  •    man blockiert, manipuliert, betäubt oder beseitigt einfach jene Reaktionen des Körpers, die man als störend und krankhaft empfindet, ohne sich zu fragen, was sie bedeuten und warum sie aufgetreten sind, und nimmt dabei schädliche Nebenwirkungen - also eine neue Krankheit - in Kauf, nur um momentan eine Erleichterung zu erreichen.
  •     man betrachtet die Krankheitssymptome als sinnvolle Versuche des Körpers, einen Krankheitsherd zu überwinden, man fragt sich, was dahinter steckt, und man bezieht dieses Problem in die Therapie ein, wobei man genau darauf achtet, weder den Organismus in seiner Heilarbeit zu behindern noch ihn durch Medikamente mit negativen Nebenwirkungen zusätzlich zu schädigen.

 Um diese Alternative verstehen zu können, muss man bedenken, dass unser Organismus immer versucht, seine Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen  (das nennt man  Selbstheilung)  und dass grundsätzlich alles, was er unternimmt, und jede Reaktion, die er hervorbringt, diesem Zweck dienen. Nie schadet er sich selbst, immer ist sein wichtigstes Bestreben, aus der jeweiligen Situation das Bestmögliche zu machen. Das bedeutet, dass jede Krankheit einerseits die Folge einer Schädigung und andererseits der sinnvolle Versuch ist, diese zu überwinden.

Alle Krankheitssymptome  ob Entzündung oder Ausschlag, Durchfall oder Fieber, Allergie oder Ablagerung, Schmerz oder Tumor, Psychose oder Neurose usw. usw. sind in Wirklichkeit nichts anderes als adäquate (Heil-)Reaktionen unseres Organismus auf krankmachende Einflüsse, mit denen er seine Gesundheit wiederherstellen will. Nichts geschieht unkontrolliert und sinnlos, alles dient der Erhaltung oder der Wiederherstellung der Gesundheit oder zumindest dem Überleben.

Wenn man sich dies klar macht, erkennt man auch, wie gefährlich - oder zumindest ungünstig  es ist, solche Heilreaktionen einfach zu blockieren. Da der Organismus immer den unter den bestehenden Verhältnissen bestmöglichen Weg einschlägt, um sich zu heilen, bedeutet dies zugleich, dass er,  wenn man ihm diesen blockiert, einen anderen sucht, der dann aber nur noch der nächstbeste sein kann und zugleich aber auch der nächstschlechtere ist.

Hier taucht also die Frage auf: Was ist Heilung, wie kann sie erreicht werden? Bleiben wir bei unserem Beispiel, dem Hautausschlag.

Üblicherweise setzt man dabei in der offiziellen Medizin Medikamente ein, die die Krankheitssymptome dadurch zum Verschwinden bringen, dass sie es der Haut unmöglich machen, solche Reaktionen zu entwickeln. Sie wird einfach blockiert und das Ergebnis ist eine unauffällige Haut.

Wir fragen uns aber sogleich: ist sie jetzt auch geheilt und gesund? Denn man hat ja nicht nach der eigentlichen Ursache gesucht, man ist nicht auf den Gedanken gekommen, dass mehr dahinterstecken und der Ausschlag das Zeichen und die Folge einer im Inneren liegenden Störung sein könnte, so wie die schimmlige Tapete eigentlich nur die defekte Wasserleitung anzeigt.

Wer sich nämlich etwas besser in der Heilkunst auskennt, weiß, dass jede körperliche Störung mit einer psychischen einhergeht und dass hinter jeder oberflächlichen Krankheitserscheinung eine tiefere Ursache steckt. Eine gute, heilsame Therapie berücksichtigt immer auch diese.

Bei einem Ausschlag könnte diese Ursache zum Beispiel in chronisch entzündeten Mandeln bestehen, die einen sogenannten Herd darstellen, wodurch sie auch in entfernteren Körperbereichen krankhafte Störungen hervorrufen können. Solche Mandeln müsste man in die Therapie mit einbeziehen: sie entweder medikamentös sanieren oder falls dies unmöglich ist - operativ entfernen. So würde nicht nur ein schwerwiegender Krankheitsfaktor beseitigt, der immer wieder Störungen hervorruft, sondern es würden natürlich auch die durch ihn ausgelösten Hautausschläge verschwinden, ohne dass etwas an der Haut selbst manipuliert würde. Auf diese Weise käme man einer echten Heilung jedenfalls schon sehr viel näher.

Geht man nun noch einen Schritt weiter, so steht man vor der Frage, wieso überhaupt dieser Krankheitsherd an den Mandeln entstehen konnte. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten. Es könnte zum Beispiel ein Zusammenhang mit vereiterten Zähnen oder einer Erkrankung der Nieren bestehen. Es könnten auch Schädigungen durch Umweltgifte oder Amalgam-Füllungen dahinterstecken. Dann müsste man hier den therapeutischen Hebel ansetzen. Und wenn man die Frage "warum" konsequent weiter stellt, landet man schließlich bei der Psyche, die allem übergeordnet ist und auch unsere körperliche Verfassung - u.a. über das Immunsystem - steuert.

In unserem Beispiel müsste man sich also fragen, aufgrund welcher psychischen Störung sich die chronische Mandelentzündung entwickelt haben könnte. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil im Grunde fast alle psychischen, krankmachenden Belastungen hierfür verantwortlich sein können.

Bei Erkrankungen im Halsbereich zum Beispiel geht es meist darum, dass man unbedingt etwas erreichen oder bewältigen will oder muss und es nicht schafft oder nicht zu schaffen fürchtet. Und bei Erkrankungen im Nierenbereich spielt oft das quälende Gefühl, abgelehnt oder nicht genügend geliebt zu werden bzw. verstoßen zu sein, die ent-scheidende Rolle.

Wünscht man nun noch mehr Heilung, so muss man auch bei den psychischen Störungen die Frage stellen, wieso sie möglich bzw. wodurch sie veranlasst wurden. Meistens landet man dann bei krankmachenden Lebens-umständen, wie z. B. zu harten Leistungsforderungen, schlechter Behandlung oder unerträglichen Familienverhältnissen. So würde letztlich die echte Heilung darin bestehen, auch gesündere Lebensumstände zu schaffen.

 Wir können also vorerst Folgendes zusammenfassen:

  • bei einer minderwertigen Therapie konzentriert man sich hauptsächlich darauf, das vordergründige Symptom zum Verschwinden zu bringen, indem man es einfach weg-schneidet, medikamentös unterdrückt oder durch Betäubung unfühlbar macht, wobei man neue Schäden in Kauf nimmt,
  • bei einer hochwertigen Therapie versucht man, die Ursachenkette soweit wie möglich zurückzuverfolgen, um echte Heilung zu erreichen und  zu verhindern, dass die Krankheit immer wieder auftritt oder - was noch schlimmer ist - andere, kompliziertere Formen annimmt, und man hütet sich davor, neue Schäden zu erzeugen. Deshalb hieß es früher in der Medizin: Primum nil nocere! Das erste Kriterium einer guten Medizin ist die Unschädlichkeit.

Mit diesen Bemerkungen kommen wir zu einem weiteren Problem der allopathischen Unterdrückungstherapie. Denn wie bei der wassergeschädigten Wand zunächst nur Feuchtigkeit besteht, die durch falsche Reparatur schließlich zu Schimmel und Zerstörung der Substanz führt, so ändert sich bei einer Behandlung, die nur die oberflächlichen Symptome einer Krankheit beseitigt, mit der Zeit deren Erscheinungsbild und die gesamte Verfassung des Organismus.

Das ist besonders schwerwiegend und gefährlich, weil es nicht nur bedeutet, dass die Krankheit sich tiefer im Organismus fest-gesetzt hat und daher auch schwerer zu überwinden ist, sondern weil sich die Spuren ihres Werdeganges immer mehr verwischen und es immer schwieriger wird, den eigentlichen Krankheitsherd zu finden.

Wenn wir mit den bisherigen Überlegungen die Qualität einer Therapie oder eines Medikamentes  beurteilen wollen, so sehen wir, dass man sehr gut zwischen Wirksamkeit und Heilsamkeit unterscheiden muss.

Wirksamkeit ist ein indifferentes Phänomen, das mit allen Arten von Substanzen erreicht werden kann. Es besteht darin, dass sich unter dem Einfluss einer wirksamen Substanz ein bestimmter und geplanter Effekt erzielen lässt. Über die Qualität ist damit nichts ausgesagt, d.h. sie kann gut oder schlecht, konstruktiv oder destruktiv sein. Das Kriterium der Wirksamkeit ist also bei einer therapeutisch eingesetzten Substanz ungenügend, denn sie kann ja auch eine Giftwirkung bedeuten.

Heilsamkeit dagegen ist ein wertmäßig von vornherein festgelegter Begriff, da wir Heilung als etwas Gutes betrachten. Das Charakteristikum einer heilsamen Substanz oder Therapie ist ihre Fähigkeit, Reaktionen oder Vorgänge auszulösen, die zu einer besseren Qualität des (körperlichen oder auch seelischen) Gesundheitszustandes führen.

Im Idealfall bedeutet Heilung die totale Wiederherstellung all unserer natürlichen, seelischen und körperlichen Funktionen bzw. Organe. Unter bescheidenerem (und realistischerem Aspekt) ist sie die Wiederherstellung jenes Zustandes, der vor dem Ausbruch der zu heilenden Krankheit bestand.

In der modernen Pharmaforschung wird fast nur noch darauf geachtet, ob ein Medikament eine bestimmte Wirkung hervorrufen kann. (Nach diesem Prinzip wird auch festgelegt, ob ein Medikament von den Krankenkassen erstattet werden darf!)  Diese Wirkung ist in der Regel auf kleinste Bereiche und Symptome beschränkt, weil sie in dieser Form am leichtesten zu realisieren ist. Es ist ja so: je weniger man anstrebt, desto leichter kommt man zum Ziel - je begrenzter die Anforderungen an die Wirkung eines „Medikamentes“ sind, desto leichter ist es zu entwickeln.

Wenn man zum Beispiel bei der Entwicklung bzw. Beurteilung eines Medikamentes gegen Bluthochdruck lediglich kontrolliert, wie dieser sich unter der Medikamenten-Einnahme entwickelt, findet man relativ schnell eine wirksame Substanz.

Bei der Suche nach einer heilsamen Medizin könnte man sich dagegen nicht nur auf die Blutdruckwerte beschränken, sondern müsste auch alle anderen Reaktionen und Veränderungen im körperlichen und selbst-verständlich auch im psychischen Bereich berücksichtigen.

Da dies sehr aufwendig ist und ein großes Wissen in der Heilkunst erfordert, begnügt man sich in der offiziellen Medizin damit, Mittel zu verabreichen, deren positive Wirkung nur auf ganz bestimmte Symptome abgestimmt ist, wobei man in Kauf nimmt, daß sie in anderen Bereichen negative Folgen haben. Um dieses Vorgehen zu rechtfertigen, behauptet man einfach, daß es keine therapeutische Wirkung  ohne gleichzeitige (schädliche) Nebenwirkung gebe. Kurz gesagt: wirksam und gleichzeitig unheilsam.

Ein klassisches Beispiel für ein ausgesprochen wirksames Medikament ist das Cortison. Als die moderne Medizin es vor Jahrzehnten entdeckte, glaubte man, jetzt endlich das große Allheilmittel gefunden zu haben. Denn es war in der Lage, Entzündungen jeder Art schnell zu bekämpfen und damit jene Krankheiten, die mit Entzündungen einhergehen, zum Verschwinden zu bringen. Mit der Zeit aber mußte man feststellen, daß die Patienten zwar momentan eine Linderung ihrer Beschwerden erfahren hatten, daß aber oft mit der Zeit statt der ursprünglichen Krankheit neue, schwerere auftraten.

Die Erklärung hierfür ist einfach: von außen zugeführtes Cortison blockiert u.a. die Fähigkeit des Körpers, Entzündungen zu entwickeln; wodurch auch die damit verbundenen Beschwerden verschwinden. Da die Entzündung aber eine der wichtigsten Heilreaktion unseres Organismus ist, bedeutet dies zugleich, daß man damit die Heilung verhindert.

Wir müssen uns also fragen, ob wir eine wirksame oder eine heilsame Medizin wollen, denn dieses Kriterium unterscheidet das Gift vom Heilmittel.

Diese ganze Problematik beruht zum großen Teil darauf, dass die offizielle medizinische Forschung überwiegend in den großen Universitätskliniken stattfindet, in denen nur die „schweren“ Fälle behandelt werden. Was dabei herauskommt, ist eine Art Notfallmedizin,  und auf diesem Gebiet hat die sogenannte Schulmedizin ihre großen Verdienste. Für die Behandlung „normaler“ Krankheiten ist sie jedoch weitgehend ungeeignet. Denn da sie vor allem für die schnelle Linderung starker Beschwerden oder für die Rettung aus Lebensgefahr konzipiert ist, sind schädliche Begleiterscheinungen  bei  ihr nebensächlich.

Der zu seiner Zeit sehr bekannte Internist Prof. Heilmeyer sagte uns schon vor etwa 35 Jahren in der Vorlesung sinngemäß: „Vergessen Sie nicht: mindestens die Hälfte aller zu behandelnden Krankheiten werden durch die Medizin selbst erzeugt!“, und laut einer offiziellen amerikanischen Studie stehen heute die modernen chemischen Medikamente in der Liste der Todesursachen an dritter Stelle.

 Erfahrene Therapeuten wissen, dass es unter diesem Aspekt statt einer Behandlung mit einer Medizin, die schädliche Nebenwirkungen hat, im Zweifelsfalle oft besser ist, gar nichts zu unternehmen und dem Körper die Heilarbeit zu überlassen. Denn eine seiner wichtigsten Tätigkeiten besteht ja darin, krankmachende Einflüsse abzuwehren oder ihre Folgen zu reparieren, sich also ständig selbst zu heilen. Diesem Umstand verdanken wir es, dass wir überhaupt leben und funktionieren, dass wir gesund bleiben oder wieder gesund werden.

Ein altes Prinzip in der Medizin besagt: „Natura sanat, medicus curat“ = Die Heilung vollbringt die Natur, der Arzt behandelt nur. Kein Arzt der Welt kann dem Organismus diese Arbeit abnehmen, er kann ihn lediglich darin unterstützen. Aber wenn er gut behandelt, dann kann die Natur besser heilen.

Zum Glück gibt es dafür geeignete Medikamente. Es sind die meisten Naturheilmittel -  vor allem die Homöopathie. Sie manipuliert und blockiert nicht, sondern unterstützt den Organismus in seinem Bemühen um Gesunderhaltung und Heilung. Seit Jahrhunderten bewährt, hat sie nicht nur keine schädlichen Nebenwirkungen, sondern ist in ihrer Wirkung auf den ganzen Organismus, also körperlich und psychisch, abgestimmt. Sie ist demnach wirksam und heilsam.

 

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