Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese immer noch in veralteten, überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.. 
Mehr hierzu unter Gute Medizin

Diese Website ist urheberrechtlich geschützt. Kopien oder Downloads nur nach ausdrücklicher Genehmigung.

 

Besucher seit 1.1.2010:

Dr. med. Götz Blome

Dr. med. Götz Blome

 

Schlaf dich gesund!

 

Kennen Sie die Geschichte von dem kleinen Mädchen, das auf einer Bergwiese eingeschlafen war? Ein großer Felsen hatte sich oberhalb von ihm gelöst und donnerte hinunter, direkt auf das Kind zu. Gleich würde er es zermalmen. Kurz davor aber änderte er plötzlich seine Bahn und rollte an dem Kind vorbei, ohne ihm einen Schaden zugefügt oder es aufgeweckt zu haben.

Eine schöne Geschichte, die wie immer, einen wahren Kern hat. Ihre Botschaft heißt: Der Schlaf ist heilig. 

Sie erinnert uns an die lebenswichtige Bedeutung des Schlafes, die in unserer hektischen Zeit viel zu wenig beachtet wird.

 

Wir machen den Tag zur Nacht, weil wir noch mehr vom Leben haben wollen, wir vertreiben den Schlaf mit aufputschenden Drogen – Kaffee, Tee, Cola etc. - , weil wir noch mehr leisten wollen, wir brechen ihn morgens brutal mit dem Wecker ab, weil unser Arbeitsrhythmus dies verlangt.

Zweifellos erhöht dieser Kampf gegen den Schlaf die Aktivitäts-Bilanz unseres Lebens. Aber da es ein Grundgesetz der Natur ist, daß  jedem Haben irgendwo ein Soll gegenübersteht, müssen wir dafür auch bezahlen: mit unserer Gesundheit und letztlich auch unserer Lebensqualität. Man kann ja  fast pauschal behaupten, dass die meisten Gesundheitsstörungen Folge und Ausdruck einer schädlichen Lebensweise bzw. Lebenssituation sind. Anders gesagt: würden wir gesünder leben, wären wir auch gesünder. Der Schlaf spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle.

Diese Erfahrung hat jeder von uns schon in einem gelungenen Urlaub gemacht: wenn wir so leben können, wie es uns gefällt, das heißt: das tun, was uns Spaß macht, mit den Menschen zusammen sein, die wir mögen, essen, worauf und wieviel wir Lust haben, und schlafen, wann und so lange wir wollen, dann geht es uns gut, dann kommen wir wieder ins innere Gleichgewicht, dann werden wir wieder gesund.

Doch diese einfache Grundbedingung des Wohlergehens ist in unserem täglichen Leben kaum zu erfüllen.

Gesellschaftliche und moralische Zwänge, die schon dem kleinen Kind einprogrammiert werden – von unsinnigen Benehmensritualen über die Bereitschaft zur Selbstüberwindung und Selbstvergewaltigung bis zum freiwilligen und unnötigen Verzicht auf Lebensfreude – führen dazu, daß die meisten Menschen ein Leben leben, das zwar den Normen der Gesellschaft und den Vorgaben der Wirtschaft entspricht, aber die ureigenen Bedürfnisse vernachlässigt.

Statt  - wie es natürlich wäre - unseren Tagesrhythmus dem Zustand unseres Körpers anzupassen, zwingen wir diesen, nach den Bedingungen unseres Arbeits- und Gesellschaftslebens zu funktionieren. Dabei verlieren wir unseren von der Natur vorgegebenen, inneren Rhythmus, der die Grundlage unserer  Gesundheit ist.

Bereits das kleine Schulkind wird gewaltsam daran gewöhnt, unausgeschlafen „an die Arbeit“ zu gehen, und diese Gewohnheit behält der erwachsene Mensch bei, ohne sich viel dabei zu denken. Der Wecker wird sein ständiger – und nicht einmal gehasster! – Lebensbegleiter.

Aus tiefem Schlaf von anderen Menschen, vom Lärm oder vom Wecker geweckt zu werden bedeutet aber, daß Organismus die Möglichkeit zur Erholung genommen und er letztlich dadurch geschädigt wird.

Denn der Schlaf ist eines der wichtigsten Heilverfahren des Körper, wobei unter Heilung nicht nur die Überwindung von Krankheiten, sondern auch die tägliche Regeneration und Entgiftung zu verstehen ist.

Unser Leben verläuft im Rhythmus von Tag und Nacht, Leistung und Ruhe. Während unser Organismus im Wachzustand darauf eingestellt ist, Leistung in der äußeren Welt zu erbringen, braucht er die Ruhephase, deren intensivste Ausprägung der Schlaf ist, um im Inneren durch Entgiftung und Regeneration die Voraussetzungen hierfür zu schaffen. Stehen Leistung und Ruhe im richtigen Verhältnis zueinander, bleiben wir gesund, bekommen wir aber zu wenig Ruhe und Schlaf, werden wir krank, denn zu wenig Entgiftung bedeutet Verschlackung und ungenügende Regeneration führt zu Degeneration und  Abbau.

(Wie wichtig der Schlaf für die Entgiftung ist, kann man zum Beispiel am Urin erkennen, der nach einem erholsamen Schlaf morgens goldgelb - d.h. voller Ausscheidungsprodukte - ist, wogegen er unter Stressbedingungen hell wird und überwiegend Wasser enthält. Auch unter dem Einfluß von aufputschenden Drogen (z. B. Kaffe, Tee, coffeinhaltige Getränke) wird der Urin wasserhell, denn der Organismus versucht dann vor allem, Leistung zur erbringen, und verschiebt einen großen Teil der  „unproduktiven“ Entgiftungs- und Reparaturarbeit auf später.)

Diese Gesetzmäßigkeiten spielen die entscheidende Rolle bei der Entstehung von Krankheiten. Überlastung und Stress schwächen unseren Organismus, weshalb wir in ausgeruhtem Zustand wesentlich widerstandsfähiger sind  als bei Erschöpfung.

Erschöpfung bedeutet in diesem Zusammenhang aber nicht nur die akute Müdigkeit, sondern auch jede Reduktion unserer persönlichen Leistungsfähigkeit und Abwehrkraft. Normalerweise überwindet unser Organismus solche Defizite in der Ruhe wieder, und dies umso schneller, je tiefer intensiver sie ist.

Schlaf ist demnach die beste Voraussetzung nicht nur für die allgemeine Leistungsfähigkeit, sondern auch für jede Art von Heilung. Wenn bei akuten Krankheiten endlich ein tiefer Schlaf einsetzt, wissen wir, dass es wieder aufwärts geht.  Können wir dagegen über längere Zeit nicht erholsam schlafen, so werden wir „mürbe“, leistungsunfähig und anfällig.  

Je tiefer und ruhiger wir schlafen, desto erholter und frischer sind wir am Morgen. Dagegen lässt uns ein flacher, unruhiger Schlaf morgens wie „gerädert“ erwachen – das zeigt, dass unser Organismus auch im Schlaf noch unter Stress gestanden „gearbeitet“ hat.

 

In unserem Organismus herrscht ein bestimmter Rhythmus, der vom sympathischen und parasympathischen Nervensystem aufrechterhalten wird. Während ersteres für Leistung und Aktivität zuständig ist, sorgt letzteres für Entspannung und Erholung.

Normalerweise beginnt die parasympathische Entspannungsphase gegen 21 Uhr und endet gegen 3 Uhr morgens. In dieser Zeit ist also unser Organismus besonders ruhebereit, weshalb, wie man weiß, der Schlaf vor Mitternacht besonders erholsam ist.

Viele Menschen leben heute aber nicht mehr in diesem natürlichen und gesunden Rhythmus, sondern haben sich an einen künstlichen gewöhnt, der sich an ihren Lebensumständen  - Arbeit und Vergnügen – orientiert. „Mit den Hühnern ins Bett zu gehen und mit ihnen aufzustehen – wie das früher einmal üblich war -, ist für uns kaum noch denkbar.  

In seinem Buch „Chrut und Uchrut“ vermerkte noch der bekannte schweizer  „Kräuter-Pfarrer“ Künzli: „Um achti isch’s Bett g’machti!“ Das sollte heißen, daß man sich um 20 Uhr langsam auf die Nachtruhe vorbereiten und anregende Tätigkeiten meiden sollte.

Solche Ratschläge wirken für uns, die wir oft noch bis spät in die Nacht aktiv sind, total antiquiert. Unser modernes Nachtleben – am Fernseher, bei der Arbeit oder in geselliger Runde - mag vielleicht amüsanter sein, gesünder ist es jedenfalls nicht.

Es geht hier aber nicht nur um den nächtlichen, sondern um jede Form von Schlaf. Grundsätzlich kann man sagen: immer, wenn wir müde werden – auch tagsüber -, braucht unser Organismus Erholung. Diesem Bedürfnis nachzugeben, ist eine der besten und effektivsten Gesundheitsmaßnahmen überhaupt.

Wenn man sich überlegt, daß der Schlaf eine unserer wichtigsten Heilreaktionen darstellt, erkennt man, wie unsinnig es ist, sich statt dessen zu neuer Leistung aufzuputschen, indem man z. B. nach dem Essen Kaffe trinkt, statt sich zu einem erholsamen Mittagsschläfchen hinzulegen. Das ist, wie wenn man auf ein erschöpftes Pferd einschlägt, um es zu weiterer Leistung zu zwingen. Wenn dies gelegentlich vorkommt, ist es nicht so schlimm, weil man Erholung in gewissen Grenzen auch nachholen kann. Wirklich schädlich ist der gewohnheitsmäßige „Kampf gegen den Schlaf“ – mit dem Wecker, mit Coffein, mit Stress u.ä.. Denn der chronische Schlafmangel führt auf Dauer zur „Materialermüdung“. Der Organismus kann nie richtig entgiften und regenerieren; er verschleißt vorzeitig, verliert einen Teil seiner Widerstands- und Leistungsfähigkeit, und degeneriert. Die meisten Krankheiten haben hierin ihren Grund.

Warum aber schlafen wir nicht genug?

Es gibt zwei Sorten von „Nichtschläfern“::

  • die einen erlauben sich bewusst zu wenig Schlaf, weil sie ihn für unnötig und ihr Arbeits- bzw. Vergnügungsleben für wichtiger halten.
  • die anderen würden gerne mehr schlafen, können es aber nicht, weil äußere Umstände wie ein unbequemes Bett, ungesunde Wohnbedingungen, sogenannte Erdstrahlen, zu viele geistige Reize, Lärm, psychischer Stress sie daran hindern.
  • Oder weil sie bereits krank sind. Denn in diesem Zusammenhang muss man sich klar machen, dass Schlaflosigkeit, die nicht durch äußere Umstände hervorgerufen wird, eine Krankheit ist, die ihrerseits wieder krank macht.

Sehr häufig spielen hier Leberstörungen eine Rolle, was man u.a. daran erkennen kann, dass die Schlafstörung in die Zeit zwischen 23 und 2 Uhr fällt. Wer dagegen zwischen 3 bis 4 Uhr erwacht und nicht mehr einschlafen kann, leidet meist unter psychischem Stress durch Probleme, Ängste und Sorgen.

Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, sollten Sie es sich nicht mehr erlauben, sich abends mit Ihren Problemen zu beschäftigen (die Bach-Blüten-Therapie kann hier hilfreich sein) und zumindest etwas für Ihre Leber tun, die durch jeden Stress und Ärger zusätzlich gereizt wird. Abwechselnde Kuren mit Regenaplex Nr.79,  Leber Galle-Tropfen (Fa. Cosmochema), Phönohepan (Fa. Phönix), Gewebemittel Nr. 8 (Fa. ISO) – alle Mittel rezeptfrei in der Apotheke erhältlich – sind oft sehr wohltuend. Noch besser wäre natürlich eine gezielte homöopathisch / biologische Therapie (z.B. Regena-Therapie)  durch einen Fachmann. Auch eine Sanierung des Schlafplatzes (Elektrosmog, Wohngifte, Erdstrahlen) hilft oft weiter. Besonders bei kleinen Kindern, die nicht schlafen können, hat es sich oft bewährt, das Bett einfach an einen anderen Platz zu stellen. Genügt dies nicht, sollte eine Untersuchung auf Wohngifte vorgenommen werden.

Besonders wichtig und gesund ist der Schlaf während einer Krankheit. Er zeigt meist an, dass jetzt die Heilungsphase begonnen hat, nicht aber, wie oft irrtümlich angenommen, dass es jetzt noch mehr bergab geht. Denn: nur in der Ruhe und vor allem im Schlaf kann der Körper heilen.

 Daher: schlaf dich gesund! Schlaf immer, wenn du kannst und dir danach ist – es gibt keine bessere und natürlichere Weise, gesund zu bleiben oder wieder zu werden.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. Blome