Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese immer noch in veralteten, überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.. 
Mehr hierzu unter Gute Medizin

Diese Website ist urheberrechtlich geschützt. Kopien oder Downloads nur nach ausdrücklicher Genehmigung.

 

Besucher seit 1.1.2010:

Dr. med. Götz Blome

Dr. med. Götz Blome

 

Krankheit“ macht gesund !

Die Heilreaktionen

Ja, liebe Leserin und lieber Leser, Sie haben richtig gesehen: diese Aussage ist weder ein Druckfehler noch ein Aprilscherz. Sie soll viel mehr auf einen weit verbreiteten Irrtum aufmerksam machen, der die Heilung von Millionen von Menschen verhindert und obendrein dazu führt, dass die Krankheit unzähliger Menschen durch unsinnige medizinische Therapien weiter vertieft wird. Um aber diese Aussage verstehen zu können, müssen wir uns ernsthaft fragen, was eine Krankheit bedeutet und wie Heilung stattfindet.

Vorweg eine provokative Frage. Wenn Sie krank wären, was wäre Ihnen dann lieber: dass Sie von der Krankheit befreit würden oder dass diese noch tiefer in Ihren Körper hineingedrückt würde?

Die Antwort ist natürlich klar. Wer würde schon wollen, dass sich seine Krankheit verschlimmert? Und dennoch wählen unzählige Menschen in aller Welt - wahrscheinlich auch Sie - unfreiwillig und ahnungslos die zweite Option, indem sie sich mit Therapien behandeln lassen, die sie, statt ihnen aus ihrer Krankheit heraus-zuhelfen, noch kränker machen.

Das gibt es nicht, meinen Sie? Doch, leider gibt es das, und es kommt laufend weltweit vor. Wohl gemerkt: wir reden hier nicht davon, wie man die Symptome einer Krankheit möglichst schnell und "ohne Rücksicht auf Verluste" zum Verschwinden bringt, sondern von echter Heilung. Die Abwesenheit von störenden Krankheitssymptomen bedeutet nicht automa-tisch Gesundheit - man kann sie auch dadurch erreichen, dass man bestimmte Körperfunktionen blockiert oder betäubt. Dagegen bedeutet echte Heilung, dass der Körper wieder in jenen Zustand versetzt wird, in dem er von Natur aus sein sollte, zumindest aber in jenen, in dem er sich vor dem Auftreten der Krankheit befand. 

Dass eine Operation - selbst wenn sie lebensrettend ist - in diesem Sinne nicht wirklich heilen kann, ist klar, denn indem dabei etwas weggeschnitten oder hinzugefügt wird, kommt der Körper ja nicht in seinen Originalzustand zurück, sondern es werden Veränderungen hervorgerufen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Bei der "erfolgreichen" Behand-lung einer Infektionskrankheit mit chemischen Medikamenten oder Antibiotika ist es dagegen viel schwerer zu erkennen, was wirklich geschieht. Wenn eine Krankheit damit gestoppt wurde und Fieber, Schmerzen und Entzündung abgeklungen sind, entsteht leicht der Eindruck, dass die Gesundheit wieder hergestellt und Heilung eingetreten sei. Tatsächlich ist dies aber meist nicht der Fall, und die folgenden Ausführungen sollen erläutern, warum.

Dabei sollen keineswegs die vielen Verdienste der modernen Medizin bei der Rettung von Menschenleben und der Linderung unerträglicher Leiden in Frage gestellt werden. Da sie aber in den großen Kliniken entwickelt wird, in denen hauptsächlich schwer oder unheilbar Kranke behandelt werden, ist sie für "normale" Kranke, deren Heilkraft noch nicht erschöpft ist, wenig geeignet - und das sind immerhin ca. 80% aller Patienten. Diese brauchen etwas Anderes, nämlich eine Medizin, deren Ziel die echte Heilung ist.

Eine solche Alternative existiert, aber sie ist weitgehend unbekannt. Dafür gibt es drei wesentliche Gründe. Einerseits wird sie von offizieller Seite verfolgt, lächerlich gemacht oder totgeschwiegen, weil der offiziellen Medizin das Verständnis dafür verloren gegangen ist, was Heilung bedeutet.  Andererseits lebt die gesamte Medizin- und Pharmaindustrie davon, dass kranke Menschen lebenslang von Medikamenten und Therapien abhängig bleiben. Und drittens interessieren sich die meisten Menschen kaum dafür, warum sie krank geworden sind und was sie selbst dazu tun können, um wieder gesund zu werden. Sie wollen nichts ändern, sondern einfach ihr bisheriges, krank machendes Leben weiterführen und erwarten von der offiziellen Medizin, dass diese es ihnen ermöglicht.

Das tut sie auch, indem sie einfach die natürlichen, aber unangenehmen Heil- und Abwehrreaktionen blockiert und die Krankheitssymptome durch betäubende Medikamente oder Operationen unerkennbar macht. Sie gleicht damit einem betrügerischen Buchhalter, der die Gesundheitsbilanz „frisiert“, aber nicht saniert. Dass eine solche Strategie auf Dauer jeden Betrieb ruiniert, ist allgemein bekannt.Daher gilt: Wer sich heute nicht um seine Gesundheit kümmert, wird sich morgen vor allem mit seinen Krankheiten beschäftigen müssen. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Ignorieren Sie Ihre Probleme nicht, hören Sie auf die Stimme Ihres Körpers und wählen Sie eine Medizin, die wirklich heilen kann.

Damit sind wir bei der Frage: was bedeutet Heilung und wie kann man sie erreichen?

Heilsame Medizin

An zwei klassischen medizinischen Grundsätzen können Sie erkennen, ob eine Therapie human und heilsam ist:

1.Medicus curat, natura sanat = der Arzt behandelt zwar, die Heilung aber bewirkt die Natur.

Das heißt: nur der Körper selbst mit seinen vielfältigen und genialen Abwehr- und Reparatursystemen kann die Gesundheit aufrecht erhalten und wiederherstellen, nicht aber irgendwelche Substanzen oder therapeutische Manipulationen. Der Arzt kann ihn in seiner Heilarbeit dadurch unterstützen, dass er 1.) die schädigenden Ursachen beseitigt, 2.) ihm gibt, was er für die Heilung braucht (z.B. Vitamine u.ä.), 3.) Heilungshindernisse (z.B. Umweltgifte) aus dem Weg räumt und 4.) schwere psychische Konflikte zu beenden hilft.

2.  Primum nil nocere! = Auf keinen Fall darf eine Therapie schaden!

Diese Forderung erfüllen homöopathisch-biologische Medikamente und Naturheilweisen. Natürlich können auch sie nicht immer die Heilung garantieren (das kann keine Therapie), aber indem sie keine Schäden hervorruft, lässt sie dem Organismus wenigstens die Möglichkeit, sich selbst zu heilen. Das aber ist bei einer Medizin, die massiv in die natürlichen Körperfunktionen eingreift, nicht der Fall. Ihre negativen Effekte lassen sich meist nicht mehr rückgängig machen. Urteilen Sie selbst, was unter diesem Aspekt von „Medikamenten“ oder diagnostischen bzw. therapeutischen Maßnahmen zu halten ist,

Übrigens gehört hierher auch die Forderung, dass der Arzt sehr vorsichtig und zurückhaltend mit schlechten Prognosen und Hiobsbotschaften (vor allem beim Krebs) sein muss, denn diese sind oft wesentlich schädlicher als die Krankheit selbst. Vergessen wir nicht: der Mensch ist in erster Linie ein seelisches Wesen und sein Körper wird aus der Psyche gesteuert. Bekanntlich wirkt Angst zerstörerisch, wogegen die Hoffnung eine mächtige Heilkraft in sich trägt.

Sicher haben Sie bereits bemerkt, dass wir hier über die unterschiedlichen Konzepte der allopathischen Schulmedizin einerseits und der homöopathischen, biologischen Medizin andererseits sprechen. Stellen wir sie einmal gegenüber.

Krankheit wird in der Schulmedizin als Entgleisung des Körpers, als Versagen des Immunsystems oder als Folge einer zerstörerischen Erregerattacke betrachtet. Man hält sie daher für sinnlos und meint obendrein, der Körper sei unfähig, sie aus eigener Kraft zu überwinden. Folglich müsse (und dürfe) man sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Wenn man die unangenehmen „Krankheits“-Symptome und Beschwerden mit Hilfe von Operation, Bestrahlung oder Chemie zum Verschwinden gebracht hat bzw. wenn die auffälligen Laborwerte oder Apparatebefunde wieder normalisiert sind, spricht man von einer erfolgreichen Behandlung.

Dieses einfache Konzept ist bei oberflächlicher Betrachtung einleuchtend, und die meisten Menschen, denen mit Antibiotika oder entzündungshemmenden Mitteln ihre Infektionskrank-heit gestoppt, mit chemischen Mitteln der Blut-druck, das Cholesterin oder der Harnsäurewert normalisiert oder durch eine Operation die Herzbeschwerden beseitigt wurden, meinen, damit sei ihnen etwas Gutes geschehen. Es geht ihnen ja tatsächlich eine gewisse Zeit lang „gut“. Meist hält dieser Zustand aber nicht lange an, weil hierbei nur die Symptome blockiert bzw. unerkennbar gemacht, nicht aber die Ursachen beseitigt wurden. Würden sie sich anschließend eine Zeit lang aufmerksamer beobachten, so würde ihnen meist auffallen, dass ihr Gesamtzustand insgesamt schlechter geworden ist. Das kann sich zum Beispiel in verminderter Leistungsfähigkeit oder psychischer Labilität äußern oder im Auftreten von anderen Krankheiten oder in der Rückkehr der angeblich geheilten Krankheit. Wer aufmerksam die Beipackzettel der modernen Medikamente liest, kann aus den darin angegebenen schädlichen Nebenwirkungen Rückschlüsse auf das ziehen, wie sie seinen Körper zusätzlich belasten.

Wenn man sich die Mühe macht, bei einem chronisch kranken Menschen die gesamte Vorgeschichte gründlich zu durchleuchten, kann man meist ziemlich genau rekonstruieren, wie sich Schritt für Schritt aus einer einfachen, über-schaubaren Gesundheitsstörung mit jeder „erfolgreichen“ (im oben dargestellten Sinne) Therapiemaßnahme eine immer kompliziertere, chronische Krankheit entwickelt hat. Es beginnt zum Beispiel mit einer Mandelentzündung, die voreilig antibiotisch gestoppt wurde, und endet schließlich nach verschiedenen, ebenfalls "unheilsam" behandelten Zwischenkrankheiten oft mit schwerem Rheuma oder einer Herzoperation.

Offensichtlich stimmt etwas nicht an diesem Konzept. Sehen wir also genauer hin.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es bei jeder schweren Epidemie eine Anzahl von Menschen gibt, die davon verschont bleiben?

Die Antwort hierauf können Sie leicht finden, wenn Sie sich selbst bei der nächsten Grippeepidemie beobachten: es wird Sie nur dann "erwischen", wenn Sie besonders stark belastet waren, z.B. in Form von Unterkühlung, Überar-beitung oder psychischem Stress. Andernfalls bleiben Sie gesund und können sich über Ihr starkes Immunsystem freuen.

Eine Krankheit kann also nicht wahllos jeden Menschen überfallen, sondern sie braucht als Vorbedingung eine starke Belastung oder Schädigung. Diese kann den Körper oder die Seele betreffen und unterschiedliche Ursachen haben: zum Beispiel psychischen Stress, Überanstrengung, Gewalt, Schadstoffe, Gifte, Mikroben, Hitze, Kälte, Strahlung usw. Normalerweise fängt unser Körper solche schädigenden Belastungen automatisch mit seinen Abwehr- und Entgiftungssystemen ab, ohne dass wir dies speziell bemerken. Das ist ja eine seiner wichtigsten Aufgaben, und so erhält er uns gesund. Wird die Belastung aber zu schwer und gefährlich, schaltet er auf Überlebenskampf. Dabei aktiviert er zusätzliche Abwehrmechanismen - wozu beispielsweise eine starke Zunahme der Durchblutung, der Wachheit, der Aggressivität, der Muskelspannung, der Blutdruckhöhe, der Hormonproduktion usw. und in bestimmten Fällen sogar die Bildung von Tumoren gehört.

Diese wichtigen und schützenden Reaktionen  haben aber einen gravierenden Nachteil: wenn sie längere Zeit andauern, gerät der Organismus in eine allgemeine Erschöpfung, Degeneration und innere Vergiftung, weil er es unter diesen Stressbedingungen nicht mehr schafft, die verbrauchte Energie zu ersetzen und die vermehrt anfallenden Schlacken und Säuren zu neutralisieren. Je intensiver der Abwehrkampf ausfällt und je länger er dauert, umso stärker wird der Verschleiß und umso weniger kann sich der Organismus durch Entgiftung und Reparatur regenerieren; gleichzeitig nimmt dabei seine allgemeine Abwehrkraft ab.

Wir müssen demnach bei der Therapie einer Krankheit zwischen zwei sich überlagernden Phänomenen unterscheiden, die in der Abbildung in schwarzer und roter Farbe dargestellt sind.

 

Das schwarze Feld entspricht der eigentlichen Krankheit, die (als Folge einer Schädigung) in innerer Vergiftung, Funktionsstörungen, Schwäche und Degeneration besteht und einen entsprechenden Verlust an Gesundheit (grünes Feld) bedeutet. Diese Schäden zu überwinden, ist die Aufgabe der Therapie, nicht aber, jene Reaktionen zu unterdrücken, mit denen der Organismus sich selbst zu heilen versucht und die mit dem roten Feld angedeutet werden.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang: unser Organismus versucht immer, seine Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen oder, falls das nicht mehr möglich ist, zumindest das Überleben zu sichern. Das bedeutet zugleich, dass er sich nie selbst schadet. Auf dieser einleuchtenden Erkenntnis beruht das Konzept der biologischen Therapien.

Alle Reaktionen des Organismus dienen in irgendeiner Form der Heilung, die in Entgiftung, Reparatur und Regeneration besteht. Sie verlaufen je nach Schwere der Belastung entweder diskret im Hintergrund ab oder finden sehr intensiv in Form von Abwehr- und Heilreaktionen statt (rotes Feld), mit denen der Organismus versucht, die erlittenen Schädigungen zu überwinden. Sie können zum Beispiel in starken Ausscheidungen und Entzündungen bestehen (s.u.). Die Intensität dieser Reaktionen entspricht der Stärke der Krankheit = Schädigung (schwarz), und sie nimmt in dem Maß ab, wie die Gesundheit (grün) wieder zunimmt.

Wenn die schädigende Belastung zu lange andauert oder zu schwer ist, stirbt der Mensch.  Normalerweise aber lässt sie irgendwann nach, oder wir bekommen Hilfe von außen. Dann beginnt unser Organismus, dem dadurch wieder mehr Kraft zur Verfügung steht, sogleich mit der Selbstheilung und Aufbauarbeit.

Das bedeutet: er versucht das durch den Abwehrkampf entstandene Entgiftungs- und Regenerations-Defizit so schnell wie möglich mit Hilfe natürlicher Heilreaktionen (s.u.) abzubauen.  Weil diese sehr unangenehm sein können, werden sie meist mit der Krankheit verwechselt und therapeutisch bekämpft.

Vergessen wir nicht: die eigentliche Krankheit ist jener Zustand (schwarz), den der Organismus ja gerade mit seinen Heilreaktionen (rot) überwinden will. Wenn man diese, wie in der offiziellen Medizin üblich, blockiert, betreibt man eine unheilsame Therapie: d.h. man verhindert die Heilung und vertieft die Krankheit. Es ist, als würde man bei der Sanierung eines verrotteten Hauses die Handwerker davonjagen, weil ihre Arbeit Unruhe, Lärm und Schmutz mit sich bringt.

Daher ein heilsamer Tipp: Hüten Sie sich vor Therapien, die Ihre Heilreaktionen bekämpfen!

  • Wählen Sie eine gute biologisch-homöopathische Therapie,
  • die die Heilreaktionen als intelligente Versu-che Ihres Körpers betrachtet, sich zu heilen oder     zumindest das Überleben zu sichern,
  • die an den Reaktionen Ihres Körpers erkennt,  wo er gestört ist und wie er sich heilen will,
  • die ihn in diesem Bemühen unterstützt, indem sie dafür sorgt, dass die Heilreaktionen schneller, besser und angenehmer ablaufen, die die Funktionen seiner Entgiftungssysteme (Nieren, Leber/Galle, Darm, Haut/-Schleimhäute, Lungen) verbessert  und die Regeneration der Zellen und Organe anregt,
  • die nichts blockiert oder manipuliert,
  • die nicht nur wirksam, sondern auch heilsam ist (wirksam ist auch Rattengift!)
  • und die gleichzeitig die Ursachen der Krankheit beseitigt.
  • Unter einer solchen Therapie klingen die Entzündungen, das Fieber oder die krankhaften Ausscheidungen deshalb ab, weil sie nicht mehr benötigt werden, nicht aber, weil sie blockiert wurden.

 

Einige wichtige Heilreaktionen

Bitte beachten Sie bei der Beschreibung der einzelnen Heilreaktionen: Sie haben den Zweck, die Gesundheit wieder herzustellen und sollten daher nicht bekämpft oder blockiert, sondern mit einer natürlichen Therapie unterstützt und optimiert werden. Diese Regel gilt allerdings nur, so lange die Heilreaktion nicht lebensgefährlich oder unerträglich ist. In solchen Fällen muss man sie schulmedizinisch maßvoll dämpfen oder sogar stoppen. Anschließend sollte dann aber homöopathisch / biologisch nachbehandelt werden.

Müdigkeit

kann sowohl Ausdruck einer Krankheit als auch eine Heilreaktion sein. Im ersten Falle zeigt sie an, dass der Körper nicht mehr richtig funktionieren kann, im zweiten bedeutet sie, dass er alle Aktivitäten reduziert, um Ruhe und Kraft für die Heilung zu gewinnen. Bei Müdigkeit sollte man den Körper von jeder Belastung befreien (z.B. Stress) und ihm geben, was er braucht, um wieder richtig funktionieren zu können: einerseits Vitalstoffe (z.B. Vitamine, Mineralien) und andererseits Ruhe. Auf keinen Fall aber sollte man die Müdigkeit durch aufputschende Maßnahmen (z.B. Koffein) vertreiben, weil dies die Heilungsprozesse behindert.

Schmerzen

machen uns auf einen Schaden aufmerksam und führen meist dazu, dass wir den geschädigten Körperteil still halten, damit er heilen kann. (Ausnahme hiervon: Kolikschmerzen, bei denen wir uns krümmen müssen.) Schmerzen unterstützen also normalerweise den Heilungsprozess durch Ruhig-stellung und Bewusstwerdung. Wenn wir sie mit Hilfe von betäubenden Mitteln unerkennbar machen, können wir nicht mehr wahrnehmen, dass etwas nicht stimmt; wir verhalten uns nicht adäquat und behindern die Heilung oder verstärken das Problem. Daher Vorsicht: wenn man einmal begonnen hat, stark und lang wirkende Schmerzmittel zu nehmen, verliert man die Fähigkeit, Schmerzen zu ertragen und gerät immer tiefer in die Katastrophe. Man sollte immer versuchen, Schmerzen so weit wie möglich zu auszuhalten. Denn nur so bleibt das Problem bewusst und kann überwunden werden. Übrigens werden Schmerzen subjektiv stärker, wenn man sie für ein besonders schlechtes Zeichen hält, wogegen sie erträg-licher werden, wenn man weiß, dass sie eine sinnvolle Begleiterscheinung von Heilungsprozessen sind.

Entzündungen

sind die wichtigste und häufigste Heilreaktion. Sie stellen eine Art Sondermüllverbrennung dar, die der Körper einleitet, wenn er Schadstoffe (Säuren, Gifte, Erreger, Schlacken) nicht mehr auf natürlichem Wege neutralisieren und ausscheiden kann. Eine Entzündung zu stoppen (z.B. mit Antibiotika, Cortison oder entzündungshemmenden Mitteln) bedeutet demnach, dass man den Körper darin hindert, "klar Schiff" zu machen. Jede Unterdrückung einer Entzündung - egal ob mit Chemie oder Naturstoffen - reduziert die Gesundheitsreserven und schwächt das Immunsystem. Mit homöopathischen Medikamenten kann man den Organismus so entlasten, dass er die Entzündung nicht mehr braucht, bzw. den Entzündungsprozess so optimieren, dass er schnell wieder abklingt. Es gibt aber natürlich auch Notsituationen, in denen der rettende Einsatz von blockierenden, allopathischen Medikamenten unumgänglich ist. Bei einer guten biologischen Therapie ist das aber selten.

Fieber

ist eine besonders effektive Abwehr- und Heilreaktion. Der Körper bekämpft damit u.a. schädliche Bakterien und Viren. Wenn man das Fieber mit chemischen Mitteln gewaltsam senkt, verlaufen die natürlichen Abwehr- und Heilungsprozesse nicht mehr optimal. Versuche an Tieren haben gezeigt, dass nach einer Infektion mehr Tiere verstarben, wenn das Fieber durch ASS (gleiche Substanz wie Aspirin) gesenkt wurde, als wenn man die Temperaturerhöhung zuließ. Mit biologischen Medikamenten kann man den Heilungsprozess so optimieren, dass das Fieber nicht mehr gebraucht wird.

 Ausscheidungen

Mit ihrer Hilfe reinigt sich der Körper - nach dem Motto: Alles Schädliche muss raus! Haut und Schleim-häute sind dafür besonders geeignet.  Alles, was über sie ausgeschieden wird, ist schon nicht mehr gefähr-lich. Zum Beispiel reinigt Schnupfen die Nase und die Nebenhöhlen und Ausfluss aus der Scheide oder Harnröhre die Geschlechtsorgane. Auch Eiter und Sekrete aus Geschwüren haben diesen entlastenden Effekt. Stoppt man Ausscheidungen therapeutisch, ohne gleichzeitig die allgemeine Entgiftung über Nieren, Darm, Leber, Lymphe zu verbessern, so verstärken sich nicht nur jene chronischen Krankheiten, die ihre Ursache sind, sondern es treten auch noch neue auf.

Schweiß

ist eine sehr effektive Ausscheidungsmaßnahme, die den Organismus von Stoffwechselgiften und über-zähligem Wasser befreit. Unnatürlich starker Schweiß ist meist die Folge einer Nierenfunktionsstörung. Vermehrtes Schwitzen kann aber auch als Folge hormoneller Störungen (Schilddrüse, Klimakterium) oder bei Überhitzung auftreten. Immer aber ist es ein Versuch des Körpers, die Gesundheit zu erhalten. Deshalb Vorsicht! Die Unterdrückung von Schweiß kann schwere Krankheiten nach sich ziehen, weil die Toxine nicht ausgeschieden werden. Stoppen Sie ihn niemals direkt mit irgendwelchen innerlich oder äußerlich wirkenden Medikamenten, sondern wählen Sie eine Therapie, die seine Ursachen beseitigt. Sobald die Entgiftung verbessert, eine eventuell bestehende äußere Giftquelle abgestellt oder die hormonelle Situation normalisiert ist, hört das Schwitzen von allein auf, weil der Körper es nicht mehr braucht.

Husten

entfernt Fremdkörper, Gifte, Schleim und Eiter aus den Bronchien. Wenn man ihn unterdrückt, bleiben sie im Organismus und erzeugen eine chronische Störung. Besser ist es, dafür zu sorgen, dass gut abgehustet werden kann und die Toxine mehr über Nieren, Darm und Leber ausgeschieden werden. - In einer offiziellen Untersuchung in den USA wurde nachgewiesen, dass Kinder, die man bei Bronchitis voreilig mit Antibiotika behandelte, auffallend häufig Asthma entwickelten.

Durchfall

befreit den Darm von Giften und Krankheitserregern und hört normalerweise wieder auf, sobald der Körper gereinigt ist. Chronische Durchfälle sind ein Zeichen für tief sitzende Störungen in den Verdauungsorganen (Leber/ Galle, Pankreas, Darm), für Allergien oder für schwere psychische Konflikte. Diese müssen natürlich heilsam behandelt werden. Durchfall sollte nur in sehr schweren Fällen medikamentös gestoppt werden, d.h. wenn die Gefahr besteht, dass zu viel Flüssigkeit und Elektrolyte verloren gehen (Achtung - bei kleinen Kindern kann dies sehr schnell eintreten!).

Eiter

hat die Aufgabe, Bakterien und zerstörte Zellen mit Hilfe von weißen Blutkörperchen aus dem Körper zu entfernen. Viele Menschen kennen das befreiende Gefühl, wenn sich ein reifer Furunkel entleert. - Innere Vereiterungen (z.B. in der Bauchhöhle) müssen therapeutisch bekämpft werden, weil der Eiter nicht nach außen abfließen kann. Dagegen sind Eiterungen, die nach außen gerichtet sind (z.B. auf der Haut oder den Mandeln) normalerweise ungefährlich. Wenn man sie medikamentös stoppt, muss man sich fragen, wo denn die "Eitergifte" bleiben. Oft rufen sie dann Nieren-, Herz- und Gelenkerkrankungen hervor.

 Ekzeme / Ausschläge

dienen ebenfalls meist der Ausleitung von Stoffwechselgiften über die Haut. Oft stellen sie bei Nierenfunktionsstörungen eine Hilfsmaßnahme des Körpers dar. Deshalb sagt der Volksmund: "Die Haut ist die dritte Niere". Sie können auch entstehen, wenn man sich abgelehnt oder nicht geliebt fühlt.

Die Unterdrückung von Ausschlägen mit Cortison oder ähnlichen Substanzen kann bekanntlich schwerere Krankheiten wie z.B.  Asthma hervorrufen.

Kinderkrankheiten

dienen nicht nur der Überwindung von infektionsbedingten Belastungen, sondern sie befreien das Kind auch von ererbten Krankheitsbelastungen. Denn die Eltern geben im Erbgut einen großen Teil ihrer krankhaften Störungen und Belastungen an ihre Kinder weiter. (Deshalb sollte man, bei einem Kinderwunsch rechtzeitig für eine optimale Gesundheit sorgen: am besten ein Jahr vorher mit einer gesunden Lebensweise beginnen und den Körper mit einer biologischen Therapie entgiften und regenerieren.)

Je schwerer ein Kind in seiner Erbsubstanz belastet ist und je stärker es unter Stress leidet, desto schwerer fallen die Kinderkrankheiten aus. Dagegen treten sie bei gesunden, seelisch ausgeglichenen Kindern nicht oder nur in leichter Form auf. Übrigens sind Kinder, die eine typische Kinderkrankheit unter homöopathischer Therapie durchgemacht haben, meist  gesünder als vorher und zeigen deutliche Fortschritte in ihrer Entwicklung.

Tumore / Krebs

sind in den meisten Fällen sinnvolle Notreaktionen und Heilungsversuche bei schwersten, die Existenz in Frage stellenden psychischen Konflikten. Übrigens hat er dabei meist Erfolg, denn jede/r von uns ist schon mehrmals an Krebs erkrankt und wurde geheilt. Glücklicherweise war uns dies nicht bewusst, sonst wäre die Heilung wahrscheinlich (durch Todesängste und fragwürdige Therapien) massiv gestört worden. Viele Entzündungen und Blutungen sind in Wirklichkeit Heilungen „kleiner“ Krebserkrankungen. Diese Betrachtungsweise, die hier nicht weiter vertieft werden kann, ist der offiziellen Medizin leider fremd. Sie hat den Blick für die großen, natürlichen Zusammenhänge verloren und behandelt gerade bei Krebs fast nur noch Labor-, Röntgen- und Apparatebefunde, nicht aber den fühlenden und leidenden Menschen ganzheitlich in seiner tiefen Existenzkrise.

Der Tod

Er ist die letzte und größte Heilreaktion in unserem Leben, denn er erlöst uns nicht nur von allen Leiden, sondern versetzt uns auch in einen Zustand "höheren Seins", den wir jetzt allerdings jetzt noch nicht verstehen können.  Warum sollen wir uns also vor dem Tode fürchten? Außerdem: die biologische Medizin kann das Sterben leicht und human machen.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. Blome