Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese immer noch in veralteten, überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.. 
Mehr hierzu unter Gute Medizin

Diese Website ist urheberrechtlich geschützt. Kopien oder Downloads nur nach ausdrücklicher Genehmigung.

 

Besucher seit 1.1.2010:

Dr. med. Götz Blome

Freundlichkeit

„Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit sind die Grundlagen allen Glücks, aller Gesundheit und des langen Lebens“. Diese Aussage C.F. Hufelands, des Leibarztes von Goethe, Schiller und Friedrich Wilhelm III. gilt heute mehr denn je.

Unser hektisches Leben, der Mangel an zeitlichem und räumlichem Erholungsraum, die nervliche Überreizung durch die unüberschaubaren Datenfluten, die ständig schrumpfende Distanz zu anderen Menschen usw. führen dazu, dass sich viele Menschen mehr und mehr in die Enge getrieben fühlen und bei bestimmten Gelegenheiten übertrieben negativ reagieren. Sie werden schnell gereizt oder wütend, wenn es nicht so läuft, wie sie es wollen, wenn man etwas von ihnen will, was ihnen nicht passt, oder wenn man ihnen widerspricht. Generell neigen sie nicht nur dazu, sich viele Probleme selbst zu machen, sondern auch bei Schwierigkeiten sogleich gestresst oder aggressiv zu reagieren.

Wir alle kennen dies. Wir wissen, wie schwierig es manchmal ist, „die Pferde zu zügeln“, freundlich mit anderen Menschen umzugehen oder entspannt zu arbeiten, wenn die Stimmung durch irgendwelche Probleme hochgeheizt ist,  denn auf Emotionen mit dem Verstand einzuwirken, ist kaum möglich. Diese Problematik betrifft besonders jenen Menschentyp, der als „gallig“ bezeichnet wird, weil Stress und Ärger sein Leber-Gallesystem reizen, was ihn wiederum noch reizbarer macht.  Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist oft sehr schwierig, weil solche Menschen nicht nur auf alle wohlgemeinten Ratschläge gereizt reagieren, sondern weil mit der Zeit auch ihre Mitmenschen davon „angesteckt“ werden und selbst nicht mehr ruhig und gelassen reagieren können.

Wenn wir in unserem Leben etwas ändern wollen, müssen wir uns an das Prinzip „Innen wie außen erinnern. Das heißt: unsere äußeren Lebensumstände sind die Folge unserer inneren Zustände. Sie ändern sich automatisch, sobald wir selbst uns ändern. Nicht ohne guten Grund heißt es, Selbsterkenntnis sei der erste Weg zur Besserung. In diesem Sinne könnten wir bei allen Problemen und Ärgernissen die Ursache immer zunächst bei uns selbst suchen. Oder wir könnten bestimmte Situationen, die für uns ein hohes Reizpotenzial haben, vorsichtshalber meiden. Oder: wenn andere Menschen unfreundlich oder aggressiv zu uns sind, könnten wir uns fragen, ob das vielleicht nur die Antwort auf unser eigenes unfreundliches Verhalten ist. Und wenn uns eine Arbeit misslingt, könnte es daran liegen, dass wir sie nicht gut gelaunt und entspannt genug begonnen haben, dass wir sie nicht in der richtigen Weise ausgeführt haben oder dass wir uns dabei zu etwas zwingen, was wir eigentlich ablehnen.

Dostojewski schrieb einmal sinngemäß, man müsse alles „con amore“ – mit Herz und Begeisterung - tun, wenn man ein gutes Ergebnis wolle. Dass diese Aussage stimmt, wissen wir. Eigentlich sollten wir immer warten, bis wir in der richtigen Stimmung sind, sollten nur mit jenen Menschen näheren Umgang pflegen, die uns sympathisch sind, und nichts unternehmen, was uns unangenehm ist oder was wir falsch finden. Ein wunderbares Konzept. Leider gelingt es uns oft nicht, es in die Tat umzusetzen – ein Grund mehr, sich bewusst darum zu bemühen! Dazu würde auch gehören, auf mehr Schlaf, bessere Wohnbedingungen und gesündere Ernährung zu achten sowie sich genügend Zeit zu ruhigem Nachdenken zu gönnen. Dies würde uns zu einem stabilen Seelenzustand verhelfen, der alle äußeren Widrigkeiten abpuffert.

Zu diesem Thema gibt es FLORIPLEX 3

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. Blome