Die hier erwähnten Therapiemethoden gehören in die Kategorie “biologische Medizin” und werden derzeit von der offiziellen Medizin (Schulmedizin) nicht anerkannt, da diese immer noch in veralteten, überwiegend materialistischen Vorstellungen gefangen ist.. 
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Dr. med. Götz Blome

Lebensfreude

Alles, was mit uns geschieht, soll uns ein bisschen weiser und menschlich wertvoller machen. Wie weit wir dabei kommen, hängt bis zu einem gewissen Grad von uns selbst ab: von unserer Bereitschaft, uns mit dem, was das Leben uns schickt, ehrlich und konstruktiv auseinanderzusetzen. Das ist besonders wichtig in jenen Situationen, in denen wir unglücklich oder deprimiert sind.

Die meisten deprimierten Stimmungen sind ja Reaktionen auf unerfreuliche Lebensumstände wie Misserfolge, Verluste, Krankheiten, unlösbare Probleme, schreckliche Erlebnisse. Sie sind zwar menschlich verständlich, weisen aber meist zugleich auf eine verfehlte und unrealistische Lebenseinstellung hin, die uns unsere Psyche durch das Leiden bewusst machen will. (Oft bestehen dabei aber auch gesundheitliche Probleme, z. B. bei der Melancholie durch ein Leberproblem). Von Natur aus sind wir auf Freude programmiert. Sie ist gleichbedeutend mit Leben. Menschen, die sich freuen können, leben besser und länger. Normalerweise wehren wir uns daher gegen unerfreuliche Umstände und versuchen (notfalls aggressiv), das zu bekommen, was uns Freude macht, oder abzuwehren, was uns leiden lässt. Dementsprechend kann man auch sagen, dass eine „Depression“ (= Niederdrückung von Lebensfreude) immer dann auftritt, wenn wir aufgrund körperlicher Schwäche, Angst oder lebensfremder Moral unfähig sind, in unserem Leben erfreuliche Zustände zu schaffen und die unerfreulichen Verhältnisse zu ändern.

Wenn  wir bedrückt oder niedergeschlagen sind, geht es daher nicht darum, einfach kampfhaft auf gute Laune umzuschalten, denn das würde nur zu einer Verdrängung des Problems führen. Wir müssen im Gegenteil erst einmal bewusst versuchen, zu verstehen, was uns deprimiert. Oft ändert sich dann unsere Stimmung, weil wir erkennen, dass alles gar nicht so schlimm ist, oder wir haben zumindest die Möglichkeit zu einer Änderung.

Man könnte diese Problematik aber auch so sehen: wir bekommen die deprimierenden Situationen vom Schicksal „geschickt“, damit wir nicht nur über uns nachdenken und ihre Ursache erkennen, sondern vor allem, damit wir das Glück und die Freude bewusster suchen und höher schätzen. Denn erstaunlicherweise empfinden wir meistens alles, was in unserem Leben erfreulich ist, als selbstverständlich. Wir genießen es, ohne weiter darüber nachzudenken, welch großes Glück wir haben angesichts all des Unglücks, das uns umgibt und das auch uns irgendwann treffen könnte. Würden wir uns dies immer klar machen, bekäme unsere Freude eine wesentlich tiefere und weiter tragende Bedeutung. Vielleicht würde dies sogar dazu führen, dass wir aus Dankbarkeit versuchen würden, auch anderen Menschen, denen es nicht so gut geht, eine Freude zu machen. Denn die Freude, die wir anderen machen, ist das effektivste Mittel, um selbst froh zu werden. Daher sagt ein indisches Sprichwort: Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.

So heißt es nicht nur: „Wirf ab, was dich krank macht!“, sondern auch: „Tu das, was dir Freude macht!“. Oft sind es schon kleine Freuden, die einen Spalt in den Panzer der inneren Erstarrung brechen und unsere Seele für das Licht öffnen.

 Beklage dich nicht über das, was dir fehlt, sondern sei dankbar für das, was du hast. Konfuzius sagt:  Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

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