Regenaplex-Therapie bei Grippe und Erkältungskrankheiten

„Regenaplexe“ sind Mischungen aus homöopathischen Medikamenten, die auf bestimmte Krankheitszustände zugeschnitten sind. Solche sogenannten Komplexmittel sind vor allem für die Behandlung akuter Krankheiten sehr gut geeignet. Sie haben gegenüber den Einzelmitteln der klassischen Homöopathie, die ein umfangreiches Spezialwissen erfordern, den Vorteil, daß sie auch von medizinischen Laien mit guten Erfolgsaussichten eingesetzt werden können, weil man sich bei der Auswahl an den gewohnten Diagnosen und Krankheitsbildern orientieren kann.

Die Regenaplexe haben keine Namen, sondern Nummern, da es mehr als 360 verschiedene Präparate gibt, die für jede Krankheit speziell zusammengestellt werden. Die Mittel sind rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich, die meisten von ihnen werden von den Privatkassen bezahlt.

Einnahme und Dosierung:

  •   bei akuten Erkrankungen bzw. sehr starken Beschwerden:

von jedem Mittel täglich 25 – 30 (evtl. bis 50) Tropfen in ein Glas Wasser geben (zusammengemischt oder - noch besser - für jedes Mittel ein eigenes Glas) und dieses im Laufe des Tages schluckweise austrinken - bei sehr starken Beschwerden (z.B. hohem Fieber)  alle 15 – 30 Minuten, sonst 1 x stündlich.

  •   bei chronischen Erkrankungen:

von jedem Mittel täglich je 8 – 10 Tropfen mit etwas Wasser einnehmen und kurz einspeicheln. Möglichst jedes Mittel einzeln einnehmen; die einzelnen Mittel am besten über den Tag verteilt Abstand zum Essen ½ Std. vorher und 1 Stunde nachher. Am besten nüchtern.

 

  •    Dosierung für Kinder:

bis 2 Jahre: 1 Tropfen, bis 5 Jahre: 3 Tropfen, bis 10 Jahre: 10 bis 16 Jahre 8 Tropfen. Diese Angaben müssen nicht  ganz genau eingehalten werden; geben Sie lieber etwas mehr als weniger.

Grundsätzlich muss ich hier darauf hinweisen, daß jede Selbstbehandlung in eigener Verantwortung vorgenommen wird. Wenn Sie sich über die Art der Erkrankung nicht im klaren sind, wenn sie schwer ist oder wenn sich die Situation trotz dem Einsatz von Regenaplexen verschlechtert, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Sie können die Regenaplexe aber auch zusätzlich zu jeder schulmedizinischen Therapie einnehmen und damit den Heilungsprozess nachhaltig fördern.

 

Erforderliche Mittel bei Grippe und Erkältungskrankheiten

Nr. 3        Entzündungen im Kopfbereich, Kopfgrippe, Kopfschmerzen, auch zur Vorbeugung

              gegen Hirnhautentzündung

Nr. 3a      Hirnhautentzündung

Nr. 4        akute Bronchitis, Lungengrippe mit Husten

Nr. 5        Lungenentzündung

Nr. 6        allgemeines Entzündungsmittel; bei allen akuten Krankheiten

Nr. 13      Herz- Kreislaufbeschwerden bei Infektionen

Nr. 38a    Husten, Bronchitis

Nr. 38b    trockener Husten, kein Schleimauswurf

Nr. 38c   Kitzel-Husten, Nachbehandlung nach Husten, wenn nur noch Hustenreiz ohne Schleim besteht

Nr. 41a             Fieber, bei Beginn jeder Grippe

Nr. 44a+b+c+d Rippenfellentzündung

Nr. 45a             Hals- und Mandelentzündung

Nr. 45b             Wirkungsverstärkung von Nr. 45a

Nr. 50a             Nierenreizung; bei allen Erkältungskrankheiten

Nr. 62 a + b      Durchfall, Darmgrippe; erhöhte Temperatur

Nr. 70a              Ohrenschmerzen, beginnende Mittelohrentzündung

Nr. 71a + b       Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung, Kopfschmerzen

Nr. 215             Mittelohrentzündung; „Ohrengrippe“

Nr. 510a           allgemeine Entgiftung

 

Wenn Sie merken, daß Sie sich erkältet haben und eine Grippe im Anzug ist, beginnen Sie sogleich mit Nr. 41a, 6 und 50a. Damit können Sie die Krankheit meistens schon im Beginn abfangen.

Falls es dafür zu spät ist, nehmen Sie zusätzlich die Mittel, die Ihren Beschwerden entsprechen:

bei Husten                                             Nr. 4 + 38a + (5)

bei Durchfall                                           Nr. 62a + b, 510a

bei Schnupfen u, Kopfschmerzen               Nr. 3, 71a + b

bei Halsschmerzen                                   Nr. 45a + b

bei Ohrenschmerzen                                Nr. 70a, 215

 

Meist braucht man nicht mehr als 6 Mittel. Bei sehr starker Erkrankung mit vielen Symptomen können aber auch einmal bis zu 10 Mittel zusammenkommen.  Für kompliziertere Fälle sind oben noch die ganz speziellen Mittel angegeben. Die Vorteile dieser, zunächst vielleicht etwas umständlich erscheinenden  natürlichen Therapie sind:

  •  sichere, gezielte  Wirkung

  •  keine schädlichen Nebenwirkungen

  •  echte Heilung, keine Unterdrückung von Symptomen (die dann in Form anderer Krankheiten wieder aufzutauchen pflegen)

 

Sehr wichtig: achten Sie auf  warme Füße, vermeiden Sie Stress und Zucker.